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Fünf Alltagslebensmittel, die Ihrem Lächeln heimlich schaden – eines davon essen Sie fast täglichFünf Alltagslebensmittel, die Ihrem Lächeln heimlich schaden – eines davon essen Sie fast täglichFünf Alltagslebensmittel, die Ihrem Lächeln heimlich schaden – eines davon essen Sie fast täglichFünf Alltagslebensmittel, die Ihrem Lächeln heimlich schaden – eines davon essen Sie fast täglichFünf Alltagslebensmittel, die Ihrem Lächeln heimlich schaden – eines davon essen Sie fast täglich


Datum: 1. SEP 26 - GUT ZU WISSEN
Fünf Alltagslebensmittel, die Ihrem Lächeln heimlich schaden – eines davon essen Sie fast täglich
Kaffee, Essig, Ketchup und sogar Cracker gehören zu den unterschätzten Gegenspielern strahlend weißer Zähne.

Manche Lebensmittel setzen unseren Zähnen zu, ohne dass wir es merken. Das Tückische daran: Es sind oft ganz gewöhnliche Dinge, die viele Menschen täglich essen – und die möglichen Folgen für Zahnfarbe und Zahnschmelz zeigen sich erst nach Jahren. Wer auf ein gepflegtes Lächeln Wert legt, kann mit ein paar bewussten Anpassungen im Speiseplan bereits viel erreichen.



Eine Bekannte, die seit Jahren als Ernährungsberaterin arbeitet, erzählte kürzlich, wie überrascht sie selbst war, als ihr Zahnarzt bei einer Routinekontrolle nicht auf Süßigkeiten, sondern auf ihren täglichen Espresso und die Salatmarinade mit Balsamico-Essig zu sprechen kam. „Ich dachte, ich mache alles richtig, weil ich kaum Zucker esse", sagte sie. „Dass ausgerechnet meine gesunden Gewohnheiten meinen Zähnen zusetzen, hätte ich nicht erwartet." Genau solche Alltagsgewohnheiten stehen im Mittelpunkt dieses Artikels.



1. Cracker und andere raffinierte Kohlenhydrate


Cracker zählen zu den unterschätzten Auslösern von Zahnverfärbungen und Karies. Sie enthalten viele raffinierte Kohlenhydrate, die im Mund rasch in Zucker umgewandelt werden – ein idealer Nährboden für kariesfördernde Bakterien. Problematisch ist zusätzlich, dass Cracker leicht in den Zahnzwischenräumen und Rillen der Backenzähne hängen bleiben und dort länger einwirken als flüssige Süßspeisen. Auch bei anderen stärkehaltigen Snacks wie Chips oder Weißbrot gilt ein ähnlicher Mechanismus, wie zahnmedizinische Fachliteratur zur erosiven und kariogenen Wirkung von Lebensmitteln beschreibt.



2. Balsamico- und Weinessig


Balsamico-Essig – oder der etwas mildere Kräuteressig – landet in vielen Küchen regelmäßig auf dem Salat. Leider zählt er zu den säurehaltigsten Alltagszutaten überhaupt. Laut dem hkk-Gesundheitsmagazin lösen Säuren aus Essig, Limonaden oder Obst Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus und begünstigen so eine schleichende Zahnerosion. Wer nicht ganz auf die pikante Note verzichten möchte, kann Salate stattdessen gelegentlich mit etwas Zitronensaft abschmecken oder den Essiganteil einfach reduzieren – ganz im Sinne einer ausgewogenen Ernährung, wie sie auch auf Rundgesund.com im Beitrag „7 Lebensmittel, die unsere Zähne zerstören" beschrieben wird.



3. Eingelegte Gurken


Eingelegte Gurken sind bei Fans von Saurem sehr beliebt – für den Zahnschmelz sind sie jedoch ebenfalls eine Herausforderung, da auch hier Essig im Spiel ist. Wer dem Genuss dennoch nicht widerstehen kann, dem wird empfohlen, nach dem Essen die Zähne zu putzen oder zumindest den Mund gründlich mit Wasser auszuspülen. Ein Hinweis am Rande: Zahnärzte raten meist, mit dem Zähneputzen nach säurehaltigen Speisen kurz zu warten, da der Zahnschmelz durch die Säure vorübergehend weicher ist – dazu weiter unten mehr.



4. Kaffee und schwarzer Tee


Menschen, die regelmäßig Kaffee oder schwarzen Tee trinken, erkennt man mitunter an einer gelblicheren Zahnfarbe. Verantwortlich dafür sind Tannine – pflanzliche Gerbstoffe, die sich mit der Zeit an der Zahnoberfläche ablagern, wie eine zahnärztliche Erläuterung zu Kaffee, Tee und Zahnverfärbungen beschreibt. Interessant: Eine im zm-online-Fachmagazin vorgestellte Studie zeigte, dass ein Schuss Milch im Kaffee oder Tee die Struktur der Verfärbungsschicht verändert und ihr Anhaften an der Zahnoberfläche spürbar verringert. Wer ganz genau hinschaut, findet zudem Hinweise darauf, dass schwarzer Tee laut aktuellerer Forschung im Journal of Dentistry und Journal of Esthetic and Restorative Dentistry teils sogar tiefer in den Zahnschmelz eindringt als Espresso, wie dieser Überblick zu Tee- und Kaffeeverfärbungen zusammenfasst. Ein Patentrezept gegen die Verfärbung gibt es nicht – gründliches Putzen direkt nach dem Genuss hilft nur bedingt, da die Farbpigmente sich schnell binden.



5. Ketchup und andere tomatenhaltige Saucen


Tomaten enthalten eine Säure, die man geschmacklich kaum bemerkt, die dem Zahnschmelz aber dennoch zusetzen kann. Gerade weil sie so mild schmeckt, wird ihr erosives Potenzial häufig unterschätzt. Besonders die Kombination aus Ketchup oder Tomatensalat mit zusätzlichem Balsamico-Essig gilt laut Fachliteratur zur Zahnerosion durch säurehaltige Lebensmittel als ungünstige Kombination, weil sich hier zwei säurehaltige Komponenten addieren.



Was Zahnmediziner tatsächlich empfehlen


Ein häufiges Missverständnis ist, man könne den Auswirkungen saurer oder zuckerhaltiger Lebensmittel einfach durch sofortiges, kräftiges Zähneputzen entgegenwirken. Fachleute raten eher davon ab: Direkt nach dem Konsum ist der Zahnschmelz durch die Säure kurzzeitig aufgeweicht, sodass Putzen ihn zusätzlich reizen kann. Sinnvoller ist es, zunächst den Mund mit Wasser auszuspülen und erst nach etwa 30 Minuten zur Zahnbürste zu greifen. Auch der eigene Speichel spielt eine wichtige, oft unterschätzte Rolle beim Schutz der Zähne – mehr dazu im Beitrag „Trockener Mund: Durstzeichen oder Warnung vor größeren Problemen?" auf Rundgesund.com.



Wichtig zu betonen: Keines dieser Lebensmittel muss komplett vom Speiseplan gestrichen werden. Ein bewusster, moderater Umgang, ergänzt durch eine gute Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen, reicht in der Regel aus, um Zahnfarbe und Zahnschmelz langfristig zu schützen.


 
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Februar 2015
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