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Zwei Zutaten aus der eigenen Küche, die Ihren Cholesterinspiegel positiv beeinflussen könntenZwei Zutaten aus der eigenen Küche, die Ihren Cholesterinspiegel positiv beeinflussen könntenZwei Zutaten aus der eigenen Küche, die Ihren Cholesterinspiegel positiv beeinflussen könntenZwei Zutaten aus der eigenen Küche, die Ihren Cholesterinspiegel positiv beeinflussen könntenZwei Zutaten aus der eigenen Küche, die Ihren Cholesterinspiegel positiv beeinflussen könnten


Datum: 18. SEP 26 - GUT ZU WISSEN
Zwei Zutaten aus der eigenen Küche, die Ihren Cholesterinspiegel positiv beeinflussen könnten
Zitrone und Sellerie sind zwei einfache, alltägliche Lebensmittel. Manche Erfahrungsberichte und erste wissenschaftliche Hinweise deuten darauf hin, dass sie ...

Stellen Sie sich Folgendes vor: Zwei Zutaten, die vermutlich schon in Ihrem Kühlschrank oder Gemüsefach liegen, könnten mehr für Ihr Herz-Kreislauf-System tun, als Sie bisher gedacht hätten. Keine teuren Nahrungsergänzungsmittel, keine komplizierten Diätpläne – nur Zitrone und Sellerie, zwei Klassiker der Hausmannskost, die seit Generationen in Großmutters Küche zu finden sind.



Eine Erfahrung, die viele teilen



Eine Leserin aus Süddeutschland berichtete uns kürzlich, dass sie sich nach einem routinemäßigen Bluttest mit leicht erhöhten Cholesterinwerten intensiver mit ihrer Ernährung auseinandergesetzt habe. Sie habe begonnen, morgens ein selbstgemachtes Getränk aus Zitrone und Sellerie in ihren Alltag einzubauen – begleitet von mehr Bewegung und einer insgesamt bewussteren Ernährung. Bei der nächsten Kontrolle beim Hausarzt seien ihre Werte spürbar besser gewesen. Ein Einzelfall lässt selbstverständlich keine allgemeingültigen Schlüsse zu, doch er zeigt, wie viele Menschen nach einfachen, natürlichen Wegen suchen, um ihre Ernährung zu unterstützen.



Was hat der Cholesterinspiegel mit der Ernährung zu tun?



Der Cholesterinspiegel hängt eng mit der Ernährungsweise zusammen. Viele Menschen versuchen, möglichst wenig cholesterinhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen – ein zusätzlicher, oft unterschätzter Hebel ist jedoch die gezielte Zufuhr bestimmter pflanzlicher Stoffe. Ballaststoffreiche Lebensmittel etwa binden Gallensäuren im Darm, wodurch der Körper zu deren Neubildung mehr Cholesterin verbraucht – ein Mechanismus, den unter anderem der Ernährungsratgeber von Utopia beschreibt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt in diesem Zusammenhang eine ballaststoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung als Basis für einen gesunden Fettstoffwechsel.



Es gibt jedoch auch einen einfachen, natürlichen Weg, diesem Thema mit alltäglichen Zutaten zu begegnen.



Das Rezept: Zitronen-Sellerie-Sirup



Für das Getränk benötigen Sie lediglich zwei Zutaten: 6 Bio-Zitronen und 4 Stangen Staudensellerie.



Zubereitung:



  1. Waschen Sie die Zitronen gründlich – am besten mit etwas Natron – und schneiden Sie sie samt Schale in kleine Stücke.

  2. Verfahren Sie mit dem Sellerie genauso.

  3. Geben Sie beides zusammen in einen Liter kaltes Wasser, rühren Sie um und stellen Sie die Mischung für 24 Stunden an einen dunklen, kühlen Ort (nicht in den Kühlschrank).

  4. Am nächsten Tag die Flüssigkeit durch ein Mulltuch oder Sieb abseihen und im Kühlschrank aufbewahren.

  5. Trinken Sie jeweils ein Deziliter (ca. 100 ml) des Sirups vor jeder Hauptmahlzeit.



Ähnliche Zubereitungen mit Zitrone als Basiszutat, etwa zur morgendlichen Unterstützung von Verdauung und Stoffwechsel, finden Sie auch in unserem Beitrag „Abtransport der Giftstoffe, Fettschmelzer und Blutdrucksenker“.



Sellerie: mehr als nur Suppengrün



Die Schlüsselzutat dieses Rezepts ist der Sellerie. Er ähnelt äußerlich der Petersilie, enthält zwar etwas weniger Vitamine, dafür aber besonders viele Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sellerie wird traditionell unter anderem bei Rheuma, Gicht und Wassereinlagerungen eingesetzt und findet auch in der Homöopathie Verwendung.



Im Fokus der Forschung stehen dabei vor allem sogenannte Phthalide – natürliche Verbindungen, die möglicherweise die körpereigene Cholesterinproduktion beeinflussen können. Der Ratgeber Vital Love beschreibt zudem lösliche Ballaststoffe wie Pektin im Stangensellerie, die im Darm Cholesterin binden und so dessen Wiederaufnahme ins Blut erschweren können. Auch der Beitrag von Sunny7 verweist auf Studien, wonach Phthalide im Sellerie mit einem günstigeren Cholesterinprofil in Verbindung gebracht werden. Wichtig zu wissen: Ein Großteil dieser Erkenntnisse stammt bislang aus Labor- und Tierstudien, klinische Studien am Menschen sind noch begrenzt – die Ergebnisse sind daher vielversprechend, aber noch nicht abschließend gesichert, wie auch dieser Überblicksartikel einordnet.



Zitrone: der stille Alleskönner



Zitronen sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen und gelten traditionell als unterstützend für Verdauung und Immunsystem. Auch bei der Zitrone gilt: Die enthaltenen löslichen Ballaststoffe – vor allem in der Schale und dem weißen Innenhäutchen – können, ähnlich wie bei anderen Zitrusfrüchten, einen unterstützenden Effekt auf den Fettstoffwechsel haben. Mehr zu den traditionellen Einsatzmöglichkeiten der Zitrone lesen Sie auch in unseren Beiträgen „Wissen Sie, was passiert, wenn Sie Zimt und Zitrone mischen?“ und „Warum müssten wir jeden Tag Zitronensaft mit Kurkuma trinken?“.



Wer sich generell für natürliche Ansätze zur Unterstützung eines gesunden Cholesterinspiegels interessiert, findet weiterführende Informationen auch in unserem Artikel „Tomatensaft gegen Cholesterin (und noch viel mehr!)“ sowie in „Schützen Olivenöl und Walnüsse den Körper wirklich vor Krebs?“, wo weitere pflanzliche Lebensmittel mit möglicher Wirkung auf die Herzgesundheit vorgestellt werden.



Fazit



Zitrone und Sellerie sind zwei unkomplizierte, preiswerte Zutaten, die als Teil einer insgesamt ausgewogenen, ballaststoffreichen Ernährung eine sinnvolle Ergänzung sein können. Sie sind jedoch kein Ersatz für eine ärztliche Kontrolle oder verordnete Behandlung. Wer erhöhte Cholesterinwerte hat oder Medikamente einnimmt, sollte größere Ernährungsumstellungen – auch vermeintlich harmlose Hausmittel – vorab mit einem Arzt oder einer Ärztin besprechen.


 
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Februar 2015
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