Neuesten Nachrichten


Interaktive Widgets:




Ein Löffel Kokosöl auf nüchternen Magen: Die stille Morgenroutine, der viele vertrauenEin Löffel Kokosöl auf nüchternen Magen: Die stille Morgenroutine, der viele vertrauenEin Löffel Kokosöl auf nüchternen Magen: Die stille Morgenroutine, der viele vertrauenEin Löffel Kokosöl auf nüchternen Magen: Die stille Morgenroutine, der viele vertrauenEin Löffel Kokosöl auf nüchternen Magen: Die stille Morgenroutine, der viele vertrauen


Datum: 16. SEP 26 - GUT ZU WISSEN
Ein Löffel Kokosöl auf nüchternen Magen: Die stille Morgenroutine, der viele vertrauen
Ein Löffel Kokosöl direkt nach dem Aufwachen gilt für viele als kleines Ritual mit großer Wirkung auf Verdauung, Sättigungsgefühl und Energielevel. Was hinter dem Trend steckt, was Studien wirklich zeigen und worauf Sie beim Verzehr achten sollten ..

Kaum ein Küchenfett wird so leidenschaftlich diskutiert wie Kokosöl. Die einen schwören auf den Löffel am frühen Morgen, für andere ist es schlicht ein weiterer Ernährungstrend. Fest steht: Millionen Menschen haben die Gewohnheit bereits in ihren Alltag integriert – und berichten von spürbaren Veränderungen.



Auch aus der Promi-Welt ist das morgendliche Kokosöl-Ritual bekannt. Schauspielerin und Goop-Gründerin Gwyneth Paltrow lässt ihren Tag Berichten zufolge unter anderem mit einem Smoothie beginnen, der Kokosöl enthält – als Teil ihrer persönlichen Wellness-Routine (hola.com: Gwyneth Paltrows Morgen-Smoothie). Solche Beispiele zeigen vor allem eines: Kokosöl hat sich längst einen festen Platz in vielen Ernährungsroutinen erobert.



Kokosöl duftet angenehm, enthält neben Fettsäuren auch geringe Mengen anderer Nährstoffe und wird traditionell in vielen tropischen Küchen verwendet. Ob und wie stark es sich auf unsere Gesundheit auswirkt, ist wissenschaftlich allerdings differenzierter zu betrachten, als es mancher Trend suggeriert.



1. Möglicher Effekt beim Abnehmen


Manche Anwenderinnen und Anwender berichten, dass ein bis zwei Teelöffel Kokosöl auf nüchternen Magen ihnen helfen, sich schneller satt zu fühlen und dadurch im Tagesverlauf etwas weniger zu essen. Wissenschaftlich ist dieser Effekt bislang nicht eindeutig belegt: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sieht laut Verbraucherzentrale keinen ausreichenden wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Kokosöl beim Abnehmen hilft (Verbraucherzentrale: Ist Kokosöl gesund?). Wer abnehmen möchte, sollte Kokosöl daher eher als Ergänzung einer insgesamt ausgewogenen Ernährung sehen und nicht als alleinige Lösung.



2. Erfahrungsberichte zum Bauchumfang


Einige Nutzerinnen und Nutzer berichten in Foren und Erfahrungsberichten von einem etwas flacheren Bauchgefühl nach regelmäßiger Einnahme. Belastbare Studien, die einen gezielten Fettabbau ausgerechnet in der Bauchregion belegen, gibt es dafür bislang nicht. Solche individuellen Eindrücke sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden.



3. Etwas weniger Hunger im Tagesverlauf


Die in Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren (MCT) werden vom Körper anders verstoffwechselt als andere Fette und können laut manchen Erfahrungsberichten zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl beitragen. Wer die Gewohnheit ausprobieren möchte, sollte ihr laut Anwenderberichten einige Tage Zeit geben, bis sich ein Effekt bemerkbar macht – Wunder sollte man sich davon aber nicht erwarten.



4. Nährstoffe und Verdauung


Kokosöl liefert vor allem gesättigte Fettsäuren, daneben in geringen Mengen auch Vitamin E und Spurenelemente. Es ist damit ein Nahrungsfett unter vielen – keine Wunderquelle, die alle Nährstoffe des Körpers abdecken könnte. Eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und hochwertigen Eiweißquellen bleibt die Grundlage für eine gute Verdauung und Nährstoffversorgung.



5. Aufnahme fettlöslicher Vitamine


Fette spielen generell eine wichtige Rolle bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine wie A, D, E und K – das gilt grundsätzlich für Nahrungsfette, nicht speziell nur für Kokosöl. Wer seine Mahlzeiten mit etwas Fett kombiniert, kann die Aufnahme dieser Vitamine unterstützen. Konkrete Prozentzahlen, wie sie in manchen Ratgebern kursieren, sind wissenschaftlich nicht eindeutig belegt und sollten mit Vorsicht genossen werden.



6. Entzündungen: Was die Forschung zeigt


Kokosöl enthält antioxidative Verbindungen, denen in einzelnen Tierstudien entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben wurden – etwa in einer im Fachmagazin Journal of Functional Foods veröffentlichten Untersuchung, in der natives Kokosöl bei Mäusen eine Schwellung ähnlich wirksam reduzierte wie ein gängiges entzündungshemmendes Medikament (New Food Magazine: Virgin coconut oil may help reduce inflammation). Andere Studien zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild: Eine Untersuchung der Universidade Federal de Vi{-15449}osa fand bei Mäusen unter hoher Kokosöl-Zufuhr auch vermehrte Entzündungsmarker im Fettgewebe (Journal of Functional Foods: Studie zu Kokosöl und Fettgewebe-Entzündung). Belastbare Aussagen zu schweren Erkrankungen lassen sich aus solchen frühen Tierstudien nicht ableiten – wer gesundheitliche Beschwerden hat, sollte sich stets an medizinisches Fachpersonal wenden.



7. Ein natürlicher Energieschub


Die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl werden vom Körper vergleichsweise schnell in Energie umgewandelt. Manche empfinden das als angenehmen, sanften Energieschub am Morgen – als Ersatz für Kaffee oder Energydrinks eignet es sich jedoch nicht in jedem Fall, da die Wirkung individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann.



Worauf Sie beim Verzehr achten sollten


Ein einzelner Teelöffel Kokosöl am Tag gilt für die meisten gesunden Erwachsenen als unbedenklich. Wer mehr möchte, findet in vielen Ratgebern grobe Orientierungswerte je nach Körpergewicht – diese ersetzen jedoch keine individuelle Beratung:



  • unter 40 kg: rund 2 Teelöffel

  • 40–60 kg: rund 3 Teelöffel

  • 60–80 kg: rund 4 Teelöffel

  • 80–100 kg: rund 5 Teelöffel

  • über 100 kg: rund 6 Teelöffel


Achten Sie beim Kauf möglichst auf natives (virgin) Kokosöl in Bio-Qualität, da dieses in der Regel weniger verarbeitet ist und weniger Rückstände enthält. Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Vorerkrankungen sollten den regelmäßigen Verzehr größerer Mengen vorab mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen, da Kokosöl reich an gesättigten Fettsäuren ist (Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)).


 
Kokosöl auf nüchternen Magen
 
Kokosöl-Ritual am Morgen
 
Wirkung von Kokosöl auf Verdauung
 
Gesundheitliche Effekte von Kokosöl
 
Kokosöl als Energieschub
 





Rundum gesund - RSS
Copyright (c)
Rundgesund.com
Februar 2015
π Kontakt:
info@rundgesund.com
Über uns   |   Facebook Rundum Gesund - Seitenanfang