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Datum: 20. SEP 26 - GUT ZU WISSEN
Fünf Herbst-Lebensmittel, auf die sich Ihr Körper jetzt freuen darf
Von Kastanien bis Kürbis: Der Herbst bringt eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenstoffen auf den Teller, die das Immunsystem auf sanfte Weise unterstützen können – ein kleiner Wegweiser durch die Saison.

Der Herbst deckt den Tisch wie keine andere Jahreszeit. Kaum ein anderer Abschnitt des Jahres bringt eine solche Dichte an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen hervor – konzentriert in Lebensmitteln, die buchstäblich vor der Haustür wachsen. Wer jetzt bewusst zugreift, tut seinem Körper an der Schwelle zur kalten Jahreszeit einen Gefallen.



Wie sehr saisonale Ernährung im Ausdauersport geschätzt wird, zeigt sich exemplarisch an der Roten Bete: Immer mehr Radsport-Profiteams setzen laut einer aktuellen Übersichtsarbeit gezielt auf Rote-Bete-Saft vor Wettkämpfen, wie das Fachmagazin tour-magazin.de berichtet. Auch eine Leserin unserer Redaktion, ambitionierte Hobbyläuferin, erzählte uns kürzlich, sie trinke vor längeren Läufen testweise ein Glas Rote-Bete-Saft und habe das Gefühl, etwas leichtfüßiger unterwegs zu sein – ein Eindruck, der sich mit dem deckt, was die Sportwissenschaft aktuell untersucht (mehr dazu weiter unten).



Kastanien


Auch wenn die eigentliche Kastaniensaison gerade erst beginnt, sollte man sie nicht unterschätzen. Kastanien liefern nennenswerte Mengen an Kalium und Phosphor und können auf diese Weise einen Beitrag zu einem funktionierenden Immunsystem und zur Bildung roter Blutkörperchen leisten. Der einzige "Nachteil": Kastanien sind vergleichsweise kalorienreich – dafür aber auch angenehm sättigend, wie auch das Ratgeberportal Utopia.de in seiner Übersicht zu Maronen bestätigt. Die Hauptsaison der Esskastanien liegt übrigens zwischen September und Dezember – genau jetzt ist also der richtige Zeitpunkt.



Birnen


Birnen stecken voller B-Vitamine, die dabei helfen können, mit stressigen Phasen etwas gelassener umzugehen. Sie gelten zudem als besonders bekömmlich – auch bei empfindlichem Magen – und werden von Ernährungsberaterinnen häufig als sinnvoller Baustein einer ausgewogenen Ernährung bei Diabetes genannt, da ihr hoher Ballaststoffgehalt den Blutzuckeranstieg abmildern kann. Laut dem Gesundheitsportal Heilpraxisnet.de bringen Birnen dank Ballaststoffen und Kalium außerdem Eigenschaften mit, die sich günstig auf die Herzgesundheit auswirken können. Für viele sind Birnen dadurch mindestens so wertvoll wie Äpfel – manche schätzen sie sogar noch etwas mehr.



Kürbis


Wegen seiner leuchtenden Farbe wird der Kürbis gerne als "Königin des Herbstes" bezeichnet. Er ist reich an Ballaststoffen und liefert – vor allem über die Kerne und das daraus gepresste Öl – wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag Gute Eigenschaften von Kürbiskernöl. Die enthaltenen Carotinoide können einen Beitrag zum Schutz der Haut vor UV-bedingten Belastungen leisten, und auch die Schale sollte man nicht vorschnell wegwerfen: Sie ist reich an Zink und Beta-Carotin, wie wir in Entsorgen Sie keine Schalen. Gar keine! beschrieben haben. Kürbis gilt zudem als guter Lieferant von Phosphor, Magnesium und Eisen.



Rote Bete


Rote Bete wird traditionell nachgesagt, dass sie einen gesunden Blutdruck und eine gute Durchblutung unterstützen kann – ein Effekt, der vor allem auf ihren natürlichen Nitratgehalt zurückgeführt wird. Genau deshalb greifen inzwischen auch immer mehr Ausdauersportler:innen zu Rote-Bete-Saft, wie eine aktuelle Meta-Analyse im Fachjournal Frontiers in Nutrition nahelegt, über die tour-magazin.de berichtet; einen guten Überblick über die Studienlage liefert auch die AOK. Rote Bete enthält außerdem Vitamin C sowie zahlreiche Antioxidantien, allen voran die namensgebenden Betalaine. Wichtig: Wer möglichst viele der wertvollen Inhaltsstoffe erhalten möchte, sollte die Knolle nur kurz andünsten statt sie lange zu kochen.



Äpfel


Das Problem beim Apfel: Es wird zunehmend schwieriger, wirklich naturbelassene Früchte zu bekommen, da der Apfelanbau heute vielerorts stark industrialisiert ist. Wer dennoch zu möglichst unbehandelten Äpfeln greift, profitiert von einem Obst, das kaum zu schlagen ist: Äpfel können das Immunsystem unterstützen, tragen möglicherweise dazu bei, das Risiko für Erkältungen etwas zu senken, und enthalten reichlich Pektin – einen Ballaststoff, der die Verdauung anregen und zu einer ausgeglichenen Darmflora beitragen kann. In der Naturheilkunde gelten Äpfel seit jeher als Frucht, die "den Arzt fernhält". Ein Hinweis am Rande, den wir bereits in unserem Beitrag Gesunde Nahrungsmittel, welche unter Umständen Lebensgefährlich sein können aufgegriffen haben: Apfelkerne enthalten cyanogene Glykoside und sollten daher nicht in größeren Mengen verzehrt werden.


 
Herbst-Lebensmittel
 
Immunsystem stärken
 
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Birnen und B-Vitamine
 
Kürbis und Ballaststoffe
 





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Februar 2015
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