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Ein Schnitt, der alles verändert: Das Geheimnis für Kartoffeln, die vom Teller verschwinden, bevor sie abkühlenEin Schnitt, der alles verändert: Das Geheimnis für Kartoffeln, die vom Teller verschwinden, bevor sie abkühlenEin Schnitt, der alles verändert: Das Geheimnis für Kartoffeln, die vom Teller verschwinden, bevor sie abkühlenEin Schnitt, der alles verändert: Das Geheimnis für Kartoffeln, die vom Teller verschwinden, bevor sie abkühlenEin Schnitt, der alles verändert: Das Geheimnis für Kartoffeln, die vom Teller verschwinden, bevor sie abkühlen


Datum: 21. AUG 26 - GUT ZU WISSEN
Ein Schnitt, der alles verändert: Das Geheimnis für Kartoffeln, die vom Teller verschwinden, bevor sie abkühlen
Ein einfacher Trick beim Schneiden macht aus gewöhnlichen Kartoffeln ein kompaktes, würziges Ofengericht mit Käse, Butter und Sahne – ideal als herzhafte Beilage oder Hauptgericht für die ganze Familie.

Es gibt Rezepte, die wirken auf den ersten Blick unscheinbar – und entpuppen sich dann als der heimliche Star des Abends. Genau das passiert mit diesen gefächerten Ofenkartoffeln: Ein einziger, geschickt gesetzter Schnitt verwandelt eine ganz normale Kartoffel in ein kleines Fest aus Käse, Butter, Sahne und Parmesan, das schneller vom Tisch verschwindet, als es auf dem Blech abkühlen kann.



Eine deutsche Food-Bloggerin, die regelmäßig Familienrezepte auf ihrem Kanal teilt, beschrieb ihre erste Begegnung mit dieser Zubereitungsart einmal so: Sie habe das Gericht bei einem Nachbarschaftsessen probiert und sei überrascht gewesen, wie unkompliziert die Zubereitung tatsächlich sei – trotz des aufwendig wirkenden Ergebnisses. Genau diese Kombination aus einfacher Technik und beeindruckender Optik macht das Rezept bei Hobbyköchinnen und -köchen so beliebt.



Woher kommt die Idee der eingeschnittenen Ofenkartoffel?


Die Technik, Kartoffeln fächerartig einzuschneiden, ohne sie ganz zu durchtrennen, ist unter Feinschmeckern auch als Hasselback-Kartoffel bekannt. Der Ursprung wird meist dem schwedischen Restaurant Hasselbacken in Stockholm zugeschrieben, wo diese Zubereitungsart in den 1950er-Jahren populär wurde. Unsere Variante mit Kartoffelscheiben, die unten zusammenhalten, funktioniert nach demselben Prinzip: Durch die Einschnitte können Fett, Gewürze und Käse tief in die Kartoffel eindringen, während sie gleichzeitig kompakt und formstabil bleibt.



Das Geheimnis liegt nicht in den Zutaten, sondern im Schnitt


Die Zutaten lassen sich ganz nach Geschmack kombinieren. Empfehlenswert sind Käse, Butter, Sahne und etwas frisches Gemüse. Das eigentliche Geheimnis steckt jedoch nicht in der Zutatenliste, sondern in der Kartoffel selbst – genauer gesagt darin, wie man sie schneidet.



Die Kartoffeln gründlich waschen; geschält werden müssen sie nicht. Beim Einschneiden in dünne Scheiben ist wichtig, nicht ganz bis zum Boden durchzuschneiden. Im unteren Bereich sollen die Scheiben zusammenhängen bleiben – das verleiht dem Gericht eine kompaktere Form, sorgt für ein gleichmäßigeres Garen im Ofen und lässt die Säfte der einzelnen Zutaten angenehm miteinander verschmelzen.



Ein praktischer Tipp aus der Küchenpraxis: Wer die Kartoffeln zu dünn schneidet, hat später deutlich mehr Mühe beim Befüllen der einzelnen Fächer. Etwas dickere Scheiben lassen sich leichter füllen und behalten trotzdem die typische, fächerartige Optik.



Zubereitung Schritt für Schritt


Käse und Butter ebenfalls in dünne Scheiben schneiden – dafür sollten beide gut gekühlt sein, das erleichtert das Schneiden erheblich. Zwischen die Kartoffelscheiben abwechselnd Käse und Butter stecken.



Zum Schluss alles würzen, mit etwas Olivenöl beträufeln und in den vorgeheizten Ofen geben. Die Kartoffeln bei 220 {-15696}C rund 45 Minuten backen.



Für ein noch intensiveres Aroma die fast fertig gebackenen Kartoffeln mit Sahne übergießen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Anschließend weitere 10 bis 15 Minuten backen, bis die Kartoffeln vollständig gar sind – die genaue Zeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab.



Zum Servieren eignen sich saure Sahne und etwas frisches Gemüse als Dekoration. Diese Ofenkartoffeln passen hervorragend zu einem knackigen grünen Salat, aber auch zu gebratenem Fleisch – geschmacklich gehören sie zweifellos zu den Favoriten unter den Kartoffelgerichten. Am besten selbst ausprobieren.



Warum Kartoffeln mehr können, als viele denken


Kartoffeln haben in der öffentlichen Wahrnehmung oft einen etwas schlechten Ruf, dabei liefern sie – je nach Zubereitung – unter anderem Kalium, Vitamin C und B-Vitamine sowie Ballaststoffe (Die Kartoffel: Wissen rund um Nährwerte). Entscheidend für den Nährwert ist dabei weniger die Kartoffel selbst als vielmehr die Art der Zubereitung: Wer sie im Ofen statt frittiert genießt, entscheidet sich in der Regel für die bekömmlichere Variante (Apotheken Umschau: Kartoffel – Nährwerte, Herkunft und Zubereitung). Diese Angaben ersetzen selbstverständlich keine individuelle Ernährungsberatung und sind als allgemeine Orientierung zu verstehen.



Wer Kartoffeln gerne mit Gemüse statt mit weiteren stärkehaltigen Beilagen kombiniert, liegt laut gängigen Ernährungsempfehlungen übrigens goldrichtig – mehr dazu auch im Beitrag Welche Lebensmittel man in Kombination essen kann und welche nicht auf Rundgesund.com.



Serviervorschläge


Diese gefüllten Ofenkartoffeln sind vielseitig einsetzbar: als leichte Hauptmahlzeit mit Salat, als herzhafte Beilage zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch, oder einfach pur mit einem Klecks saurer Sahne. Der komplette Zubereitungsprozess lässt sich, wie im Originalrezept beschrieben, auch anhand von Schritt-für-Schritt-Bildern nachvollziehen.


 
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Februar 2015
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