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>Karotte, Apfel, Zitrone und ein Löffel Meerrettich: Der Hausmacher-Saft, den Ernährungsexperten mit einer natürlichen Vitaminbombe vergleichen>Karotte, Apfel, Zitrone und ein Löffel Meerrettich: Der Hausmacher-Saft, den Ernährungsexperten mit einer natürlichen Vitaminbombe vergleichen>Karotte, Apfel, Zitrone und ein Löffel Meerrettich: Der Hausmacher-Saft, den Ernährungsexperten mit einer natürlichen Vitaminbombe vergleichen>Karotte, Apfel, Zitrone und ein Löffel Meerrettich: Der Hausmacher-Saft, den Ernährungsexperten mit einer natürlichen Vitaminbombe vergleichen>Karotte, Apfel, Zitrone und ein Löffel Meerrettich: Der Hausmacher-Saft, den Ernährungsexperten mit einer natürlichen Vitaminbombe vergleichen


Datum: 20. AUG 26 - GESUND-&SCHÖNHEIT
>Karotte, Apfel, Zitrone und ein Löffel Meerrettich: Der Hausmacher-Saft, den Ernährungsexperten mit einer natürlichen Vitaminbombe vergleichen
Sechs einfache Zutaten aus der heimischen Küche – Antioxidantien, Ballaststoffe und Beta-Carotin inklusive.

Ein Glas, sechs Zutaten aus dem Kühlschrank – und ein Geschmackserlebnis, das laut vielen Hobby-Ernährungsfans die Energie für den ganzen Vormittag liefert. Genau darum dreht sich das Rezept, das wir Ihnen heute vorstellen: ein Saft, der ganz ohne exotische Superfoods auskommt und trotzdem als kleines Kraftpaket gilt.



Eine unserer Leserinnen aus Graz erzählte uns kürzlich, sie trinke diesen Saft seit Jahren jeden Morgen anstelle eines schweren Frühstücks – nicht als Wundermittel, sondern schlicht, weil er ihr gut schmecke und sie sich danach "leichter" fühle. Genau solche Alltagserfahrungen zeigen, warum dieses Rezept in vielen Küchen zur festen Gewohnheit geworden ist.



Warum es keinen "gesündesten Saft der Welt" gibt


Ein offenes Geheimnis unter Ernährungsberatern: Die gesündesten Zutaten sind meist die, die vor der eigenen Haustür wachsen. Deshalb hat im Grunde jede Region ihr eigenes "gesündestes Getränk". Das Rezept, das wir hier vorstellen, ist gerade deshalb besonders – es braucht ausschließlich heimische, meist günstige Zutaten, die sich im Magen sinnvoll ergänzen.



Die Zutaten



  • 1 Karotte

  • 1 Apfel

  • 1 Zitrone

  • 2 Esslöffel geriebener Meerrettich (alternativ Ingwer)

  • 2 Esslöffel Leinsamen (alternativ 1 Esslöffel Kokosöl)

  • 1 dl Rotwein guter Qualität (optional)



Zubereitung


Die Karotte putzen und in Scheiben schneiden. Der Apfel sollte möglichst aus biologischem Anbau stammen – gründlich waschen und mitsamt Schale in kleine Stücke schneiden. Von der Zitrone Saft und Fruchtfleisch verwenden (mit einem Messer aus der Schale lösen). Ist die Mischung zu dickflüssig, etwas lauwarmes Wasser hinzufügen. Am besten sofort trinken, da der Saft an der Luft rasch oxidiert und dabei einen Teil seiner wertvollen Inhaltsstoffe verliert. In kleinen Schlucken genießen.



Wer möchte, kann 1 dl hochwertigen Rotwein hinzufügen – er liefert zusätzliche Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung und kann laut einigen Quellen die Verdauung unterstützen. Wer auf Alkohol verzichten möchte, lässt diesen Schritt einfach weg – das Grundrezept funktioniert genauso gut ohne Wein.



Was in diesem Saft steckt


Die Zitrone trägt zum Säure-Basen-Haushalt bei, das Pektin im Apfel unterstützt laut Ernährungswissenschaftlern die Verdauung, und das Beta-Carotin der Karotte gilt als wichtiger Baustein für Sehkraft, Haut und Immunsystem. Mehr über die Wirkung von Karotten – auch über das oft weggeworfene Karottengrün – lesen Sie in unserem Beitrag "Warum ist das Grün von Karotten gut für die Gesundheit".



Besonders interessant: Beta-Carotin wird im Körper erst dann in Vitamin A umgewandelt, wenn gleichzeitig etwas Fett aufgenommen wird. Genau hier kommen die Leinsamen ins Spiel – oder alternativ jedes andere gesunde Fett wie Nüsse oder Kokosöl. Mehrere Humanstudien bestätigen diesen Zusammenhang: Eine klassische Untersuchung zur Bioverfügbarkeit von Beta-Carotin zeigte deutlich höhere Blutwerte bei fettreicherer Ernährung, und eine Übersichtsarbeit zu Ernährungsfaktoren und Carotinoid-Aufnahme bestätigt, dass bereits geringe Fettmengen die Aufnahme deutlich verbessern können.



Auch der Meerrettich (oder wahlweise Ingwer) ist kein Zufall in diesem Rezept: Beide Wurzeln werden traditionell mit einer verdauungsfördernden und leicht wärmenden Wirkung in Verbindung gebracht. Wer mehr über die vielseitige Verwendung von Wurzelgemüse in der Küche erfahren möchte, findet Anregungen in unserem Beitrag "Drei erstaunliche Arten, wie man Petersilie noch verwenden kann", der ähnliche Saft-Kombinationen aus der Küche vorstellt.



Ein Glas dieses Safts kann laut manchen Ernährungsberatern anstelle einer leichten Mahlzeit getrunken werden – als vollwertiger Ersatz für eine ausgewogene Ernährung sollte er jedoch nicht betrachtet werden. Wer sich für weitere hausgemachte Säfte interessiert, findet auch in unserem Beitrag "Tomatensaft gegen Cholesterin (und noch viel mehr!)" ähnliche Rezepte für zu Hause.



Die lokale Alternative zum Exotischen


Wie das Beispiel Ingwer statt Meerrettich zeigt: Für fast jede exotische Zutat lässt sich eine heimische, oft günstigere Alternative finden – ein Grundprinzip, das dieses Rezept so alltagstauglich macht.


 
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