Das stimmt keinesfalls. Im Gegenteil! Da Fast-Food-Restaurants häufiger kontrolliert werden, kann man ihnen bezüglich der Herkunft der Lebensmittel nichts vorwerfen. Zudem gelten in den Restaurants, die Teil von internationalen Lebensmittelketten sind, hohe hygienische und qualitative Standards, was bei kleineren Restaurants fraglich ist. Die Qualität in klassischen Restaurants schwankt zu stark, als dass man Fast Food grundsätzlich als schlechter einstufen könnte. Das Problem von Fast Food sind nicht die Restaurants, sondern was und wie man isst.
2. In Hamburgern und Sandwiches ist nur ein Drittel Fleisch
Auch das stimmt nicht, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass noch weniger Fleisch enthalten ist. Viele Unternehmen werben damit, dass ihre Hamburger zu 35 % aus Fleisch bestehen, tatsächlich sind es aber nur 12 %, und das meist aus der Klasse D. Den Unterschied zur beworbenen Menge machen Sojafleischbrei und Zusatzstoffe unbekannter Herkunft aus. Wissen Sie, was die größte Ironie an der Geschichte ist? Der ideale Hamburger besteht nicht aus mehr Fleisch, sondern aus mehr Gemüse, Soßen und hochwertigeren Brötchen.
3. Salate sind gesund
Salate ja – aber nicht das Dressing, Essig, Öl und Gewürze. Außerdem bestehen trendige Salate oft nicht nur aus Gemüse, sondern enthalten auch Nudeln, Fleischstücke, Meeresfrüchte, Croutons, Sesamsamen ... Wenn Sie das Ganze dann noch mit Sahnesoße übergießen, handelt es sich nicht mehr um einen Salat, sondern um eine Explosion von Zucker, Salz, Fetten fragwürdiger Herkunft und sehr schädlichem Natrium. Nur weil etwas Salat genannt wird, heißt das noch lange nicht, dass es gesund ist.
4. Fast Food ist billig
Wenn Sie das glauben, haben Sie schon lange kein Fast Food mehr gegessen. Kürzlich hat die amerikanische Zeitung New York Times ein interessantes Experiment gemacht: Eine vierköpfige Familie gibt im Fast-Food-Restaurant rund 7 Dollar pro Mahlzeit aus, was für die ganze Familie rund 28 Dollar bedeutet. Für die Hälfte des Geldes könnte man zuhause ein richtiges Festmahl zubereiten.
5. Dunklerer Kaffee ist stärker
Die Qualität von Kaffee wird zwar an der Farbe gemessen, aber je heller, desto besser und stärker ist er. Denn Kaffee wird mit jedem Rösten dunkler, und je öfter er geröstet wurde, desto dunkler wird er – und desto weniger Koffein enthält er. In letzter Zeit ist sogar grüner Kaffee populär geworden – deshalb sollte die Farbe kein Qualitätskriterium sein.























