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Basilikum als sanfter Herbstbegleiter: Wie eine einfache Tasse Tee neue Energie schenken kannBasilikum als sanfter Herbstbegleiter: Wie eine einfache Tasse Tee neue Energie schenken kannBasilikum als sanfter Herbstbegleiter: Wie eine einfache Tasse Tee neue Energie schenken kannBasilikum als sanfter Herbstbegleiter: Wie eine einfache Tasse Tee neue Energie schenken kannBasilikum als sanfter Herbstbegleiter: Wie eine einfache Tasse Tee neue Energie schenken kann


Datum: 8. SEP 26 - GUT ZU WISSEN
Basilikum als sanfter Herbstbegleiter: Wie eine einfache Tasse Tee neue Energie schenken kann
Die Herbstmüdigkeit ist kein Mythos – veränderter Biorhythmus und einseitige Ernährung gelten als häufige Ursachen. Ein einfacher Tee aus 12 Basilikumblättern kann dabei eine wohltuende, traditionelle Unterstützung sein ...

Ein einfacher Tee aus 12 Basilikumblättern kann dabei eine wohltuende, traditionelle Unterstützung sein – als Ergänzung, nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und, bei anhaltender Erschöpfung, ärztlichen Rat.



Wenn plötzlich die Energie fehlt



Der Wecker klingelt, draußen ist es noch dunkel, und selbst nach acht Stunden Schlaf fühlt man sich wie gerädert. Genau so beschrieb es kürzlich eine Leserin unseres Magazins: Jedes Jahr im September, kaum wird es früher dunkel, verliert sie fast über Nacht ihren Schwung. Kaffee half nur kurzfristig, und der Nachmittag wurde zur Geduldsprobe am Schreibtisch. Erst als sie begann, morgens und abends bewusst eine Tasse Tee aus frischem Basilikum zu trinken – kombiniert mit mehr Tageslicht und einer bunteren Speisekarte – wurde ihr Alltag spürbar leichter. Ihre Erfahrung ist natürlich kein wissenschaftlicher Beweis, aber sie zeigt, wie viele Menschen im Herbst empfinden – und warum ein einfaches Hausmittel manchmal genau der kleine Anstoß sein kann, den man braucht.



Herbstmüdigkeit ist kein Mythos



Müdigkeit stellt sich häufig dann ein, wenn über mehrere Wochen hinweg zu einseitig gegessen wird. Deshalb ist die Frühjahrsmüdigkeit statistisch gesehen häufiger als ihr herbstliches Pendant – doch auch die Herbstmüdigkeit ist keineswegs selten. Viele Menschen essen trotz größerer Auswahl an Lebensmitteln nicht abwechslungsreich genug. Manche verbringen den ganzen Sommer über hauptsächlich mit Salaten und leichten, flüssigen Mahlzeiten – was ebenfalls nicht ideal ist. Wirklich zuträglich ist eine ausgewogene Ernährung mit Ballaststoffen, Eiweiß, Mineralstoffen, Vitaminen, aber auch Kohlenhydraten und Stärke. Hinzu kommt: Jeder Jahreszeitenwechsel wirkt sich auch auf den inneren Biorhythmus des Körpers aus – Licht, Temperatur und Tageslänge beeinflussen Hormonhaushalt und Energielevel spürbar.



Auch aktuelle Gesundheitsratgeber bestätigen dieses Muster: Mit kürzeren Tagen sinkt die Lichtmenge, der Körper schüttet mehr vom Schlafhormon Melatonin und weniger vom aktivierenden Serotonin aus, was sich häufig direkt in Antriebslosigkeit äußert (infranken.de: Herbstmüdigkeit bekämpfen – welche Lebensmittel dich wieder fit machen).



Die "heilige Basilikum" Indiens



Es ist kein Zufall, dass man in Indien einer duftenden Basilikum-Art den Beinamen "heilige Basilikum" (Tulsi, botanisch Ocimum sanctum) gibt. Sie wird bei religiösen Ritualen verwendet, und viele Menschen trinken traditionell morgens und abends einen Tee daraus. In der ayurvedischen Tradition wird der Pflanze seit Jahrhunderten nachgesagt, bei Fieber und Erkältungsbeschwerden wohltuend zu wirken, Husten und Stress zu lindern, und das Kauen der Blätter wird traditionell bei Beschwerden im Mundraum eingesetzt.



Wichtig für die Einordnung: Diese Anwendungen stammen aus der traditionellen Medizin und werden zunehmend wissenschaftlich untersucht – sie sind aber kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung, etwa bei Infektionen wie Malaria. Die moderne Forschung interessiert sich vor allem für die sogenannten adaptogenen Eigenschaften von Tulsi, also die Fähigkeit, dem Körper zu helfen, besser mit Stress umzugehen. Ein Übersichtsartikel fasst zusammen, dass Ocimum sanctum in Studien positive Effekte auf Stressreaktionen, Stimmung und kognitive Funktionen zeigte (FX Medicine: Holy Basil – The Story of Ocimum sanctum). Auch eine ausführliche Zusammenfassung der Studienlage bei News-Medical ordnet Tulsi als eine der am besten erforschten adaptogenen Pflanzen ein (News-Medical: Tulsi (Holy Basil) – Ancient Herb, Modern Medicine?). Wer mehr an der wissenschaftlichen Originalquelle interessiert ist, findet eine detaillierte Übersicht der Wirkmechanismen bei der Fachgesellschaft für restaurative Medizin (Restorative Medicine: Ocimum sanctum – Evidence-Based Monograph).



Wie bereitet man Basilikum-Tee zu?



Die klassische Zubereitung ist denkbar einfach: 12 frische Basilikumblätter etwa 5 Minuten lang in einem halben Liter Wasser aufkochen. Den Sud anschließend abkühlen lassen und über den Tag verteilt eine Tasse morgens auf nüchternen Magen sowie eine Tasse abends vor dem Schlafengehen trinken.



Wer empfindlich auf Kräutertees reagiert, in der Schwangerschaft ist oder Medikamente einnimmt, sollte vor regelmäßigem Genuss lieber kurz mit Arzt oder Apotheke Rücksprache halten – das gilt grundsätzlich für jedes Hausmittel.



Kleiner Bonustipp: Basilikum gegen Insektenstiche



Ein weiterer praktischer Hinweis aus der Erfahrungsmedizin: Wurde man von einer Mücke oder einem anderen Insekt gestochen, kann ein frisches, leicht zerdrücktes Basilikumblatt auf die Einstichstelle gelegt werden – viele empfinden das als angenehm kühlend und lindernd. Wer generell häufiger von Insekten "gefunden" wird, kann die Haut zusätzlich vorbeugend mit zerriebenen Basilikumblättern einreiben.



Basilikum im größeren Zusammenhang: Weitere Hausmittel aus der Redaktion



Basilikum ist längst nicht das einzige Kraut, dem in der Volksmedizin eine unterstützende Wirkung nachgesagt wird. Auch andere Küchenkräuter haben eine lange Tradition als Tee-Zutat, etwa Petersilie, deren Anwendung wir bereits ausführlich vorgestellt haben (Rundum gesund: Petersilientee als Heilmittel). Und wer im Herbst gezielt nach einem einfachen, energiespendenden Getränk sucht, findet in unserem Beitrag über ein simples Leinsamen-Getränk eine weitere Anregung (Rundum gesund: Herbst-Hit-Getränk aus Leinsamen).



Fazit



Ein Basilikum-Tee ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch ausreichend Tageslicht und Bewegung – aber als kleines, angenehmes Ritual am Morgen und Abend kann er ein sinnvoller Baustein sein, um dem herbstlichen Energietief etwas entgegenzusetzen. Wie so oft gilt: Der Körper dankt es am meisten, wenn mehrere kleine, gesunde Gewohnheiten zusammenkommen.


 
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Februar 2015
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