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Bananen-Eis ohne Zucker: Der Gefrierschrank-Trick mit dem Pürierstab, der überraschtBananen-Eis ohne Zucker: Der Gefrierschrank-Trick mit dem Pürierstab, der überraschtBananen-Eis ohne Zucker: Der Gefrierschrank-Trick mit dem Pürierstab, der überraschtBananen-Eis ohne Zucker: Der Gefrierschrank-Trick mit dem Pürierstab, der überraschtBananen-Eis ohne Zucker: Der Gefrierschrank-Trick mit dem Pürierstab, der überrascht


Datum: 24. AUG 26 - GESUND-&SCHÖNHEIT
Bananen-Eis ohne Zucker: Der Gefrierschrank-Trick mit dem Pürierstab, der überrascht
Nur drei Zutaten, kein zugesetzter Zucker und eine Minute Mixen – so entsteht ein cremiges hausgemachtes Eis aus gefrorenen Bananen und Goji-Beeren. Ein einfaches Rezept für alle, die naschen möchten, ohne auf raffinierten Zucker zurückzugreifen ...

Stellen Sie sich vor: Sie öffnen an einem heißen Nachmittag den Gefrierschrank, holen drei tiefgefrorene Bananenstücke heraus, drücken den Pürierstab hinein – und eine Minute später haben Sie eine cremige, sahnig wirkende Eismasse in der Hand, für die Sie keine Eismaschine, keinen Zucker und keine stundenlange Vorbereitung gebraucht haben. Genau das ist der kleine Küchentrick, um den es in diesem Beitrag geht.



Auch in Kochsendungen wird das Prinzip des einfachen, selbstgemachten Eises ohne aufwendige Technik gerne aufgegriffen – etwa in der Sendung „Sweet & Easy – Enie backt“, in der verschiedene Eissorten komplett ohne Eismaschine zubereitet werden. Der Grundgedanke ist derselbe: Wer auf Zusatzstoffe verzichten möchte, kann mit wenigen frischen Zutaten und etwas Kälte erstaunlich viel erreichen.



Warum gerade gefrorene Bananen?


Die Banane gilt vielen Ernährungsinteressierten als praktischer, natürlicher Snack – sie kommt ganz ohne künstliche Zusätze, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe aus. Wie unser Beitrag Wer sollte keine Bananen essen? zeigt, ist der Zuckergehalt einer Banane allerdings stark von ihrem Reifegrad abhängig: Je reifer die Frucht, desto mehr der ursprünglichen Stärke ist bereits in einfachen Zucker umgewandelt. Wer auf seine Zuckerzufuhr achtet, etwa bei einer bestehenden Stoffwechselerkrankung, sollte dies im Hinterkopf behalten und im Zweifel Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Ernährungsberater halten.


Zugleich wird der Banane in unserem Artikel Was passiert, wenn man vor dem Schlafengehen eine Banane mit Zimt isst? ein möglicher positiver Einfluss auf das Wohlbefinden nachgesagt, der unter anderem mit der enthaltenen Aminosäure Tryptophan in Verbindung gebracht wird. Wichtig zu betonen: Es handelt sich dabei um allgemein diskutierte Zusammenhänge und nicht um eine medizinisch belegte Wirkung im Einzelfall.



Zugesetzter Zucker: ein Thema, das viele beschäftigt


Dass ein bewusster Umgang mit zugesetztem Zucker sinnvoll sein kann, ist mittlerweile breiter gesellschaftlicher Konsens. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt in ihren Leitlinien zu gesunder Ernährung, freien Zucker auf unter 10 % der täglichen Energiezufuhr zu begrenzen. Auch wir haben uns in Was schadet der Gesundheit mehr, Salz oder Zucker? ausführlicher mit dem Thema befasst, ebenso in Die bittere Wahrheit über Fructose. Ein Dessert wie dieses Bananeneis, das seine Süße ausschließlich aus der Frucht selbst bezieht, kann daher für manche eine angenehme Alternative zu klassischem Speiseeis mit zugesetztem Zucker sein – als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung ist es aber natürlich nicht gedacht.



Und die Goji-Beeren?


Goji-Beeren werden in der Werbung häufig als „Superfood“ mit besonderen gesundheitlichen Wirkungen dargestellt. Die aktuelle wissenschaftliche Datenlage gibt dafür bislang jedoch wenig Anlass zu großen Versprechen: Wie unter anderem auf Stiftung Gesundheitswissen beschrieben, konnte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bislang keine belastbaren gesundheitsfördernden Eigenschaften der Goji-Beere bestätigen. Auch das österreichische Faktencheck-Portal Medizin-transparent.at kommt zu einem ähnlichen, zurückhaltenden Schluss. Goji-Beeren können dennoch, in Maßen genossen, ein geschmacklich interessanter und farblich schöner Bestandteil eines Desserts sein – vor allem als kleiner Farbtupfer, weniger als „Wundermittel“.



Das Rezept


Zutaten (für ca. 2 Portionen)



  • 3 Bananen

  • 50 g Goji-Beeren

  • 2 dl lauwarmes Wasser



Zubereitung



  1. Die Bananen schälen und in Stücke brechen. Die Stücke in einen Gefrierbeutel geben und für eine Stunde in den Gefrierschrank stellen.

  2. In der Zwischenzeit die Goji-Beeren im lauwarmen Wasser einweichen, bis sie weich werden und aufquellen.

  3. Die gefrorenen Bananenstücke aus dem Gefrierschrank nehmen und in einem geeigneten Gefäß mit dem Pürierstab zu einer dickcremigen Masse pürieren.

  4. Die Goji-Beeren leicht ausdrücken, damit möglichst viel Wasser abläuft, und auf einem Tuch trocknen. Anschließend unter die Bananenmasse heben und vorsichtig vermengen.

  5. Das Eis kann sofort genossen werden – oder in kleine Becher gefüllt und für später eingefroren werden.



Variationstipps


Statt der Goji-Beeren eignen sich auch Rosinen oder anderes, klein geschnittenes Trockenobst. Wer es etwas verwöhnter mag, kombiniert das Eis mit einem Klecks süßer Sahne oder einem guten Frucht- bzw. Schokoladen-Topping – wobei zu bedenken ist, dass dadurch wieder Zucker ins Spiel kommt, wenn Zuckerfreiheit das Ziel bleiben soll.



Passt gut dazu


Wer nach weiteren zuckerfreien Naschideen sucht, findet in unserem Rezept für selbstgemachte Haselnussmilch eine schöne Ergänzung – auch dort lässt sich mit einer Banane ein cremigerer, natürlich süßer Geschmack erzielen, ganz ohne zugesetzten Zucker.


 
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Februar 2015
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