Wenn Ihnen bei der Untersuchung gesagt wird, dass Ihr TSH-Wert niedrig ist, bedeutet das bereits Schilddrüsenprobleme, und es ist klar, welche Lebensmittelkombination daran schuld ist. Vor Ärzten ist es schwer, Unregelmäßigkeiten zu verbergen, die Sie täglich in Ihrer Ernährung wiederholen.
Daten, damit keine Zweifel bleiben
Eine aktuelle Studie, die 4.585 Menschen umfasste und 58 Lebensmittel im Detail betrachtete, brachte wichtige Erkenntnisse. Das Ergebnis zeigte nämlich eine statistisch signifikante Korrelation zwischen Ernährung und Hormonen. In der Studie war ein hoher glykämischer Index statistisch mit höheren fT3 + fT4 und niedrigerem TSH verbunden (p < 0,05).
Proteine und gesättigte Fette, vor allem aus Fleischprodukten, wirken umgekehrt: Sie senken fT3 und fT4.
Was bedeutet das?
Wer ist besonders empfindlich?
Frauen hatten durchschnittlich niedrigere fT3 und fT4 und einen höheren TSH als Männer. Raucher haben einen niedrigeren TSH als Nichtraucher oder ehemalige Raucher. Wissenschaftler vermuten, dass Nikotin daran schuld ist, da es die Schilddrüsenachse beeinflusst.
Die Fülle der Verdauung, die Geschwindigkeit der Glukoseaufnahme und die Beteiligung der Hormone: Nahrungsmittel mit hohem GI gelangen schneller ins Blut und verursachen stärkere Insulin- und Stoffwechselreaktionen, was sich direkt auf die Schilddrüsenfunktion auswirkt. Die Studie zeigt auch, dass vollwertige Nahrungsmittel mit niedrigem GI die Schilddrüse stabil halten.
Deshalb raten wir Ihnen:
- Trinken Sie täglich ungesüßte Tees – keine Erdbeergetränke mit Zucker.
- Statt Erdbeer- (Frucht-)Säfte (vor allem Instant!) wählen Sie frisch gepresste Säfte oder Kamillentee. Das unterstützt die Schilddrüse, weil es keinen Zucker enthält und auch nicht dick macht.
- Lebensmittel mit niedrigem GI – das kann ein Ausgangspunkt für tollen Geschmack sein und stabilisiert zusätzlich den Stoffwechsel.
- Statt intuitiv zu herzhaftem gebratenem Fleisch im Frühstückssandwich zu greifen, nutzen Sie Protein aus Hülsenfrüchten – weniger gesättigte Fette, sauberere Energie.
- Beobachten Sie Ihren TSH, fT3, fT4 – bei Problemen können schon kleine Ernährungsanpassungen nach wenigen Wochen Wirkung zeigen.
- Weitere Untersuchungen zeigen, dass eine geringe Proteinzufuhr (HPF, high protein feeding) fT3/fT4 um bis zu 6?% senken kann, während eine proteinarme Ernährung (LPF) den TSH um bis zu 16?% senken kann.
- Eine Ernährung mit wenig Zucker und gesättigten Fetten kann die Hormone wieder in den optimalen Bereich bringen.
- Die Verbindung im Titel zwischen Insulinsensitivität und dem Verhältnis fT3/fT4 ? 0,28 steht im Zusammenhang mit einer verbesserten Glukose{-15699}diabeteskontrolle.
Fazit
Die Wissenschaft zeigt klar die negativen Auswirkungen von gesüßten Getränken und Lebensmitteln mit hohem GI auf das Gleichgewicht der Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4). Eine Ernährung reich an Proteinen und gesättigten Fetten vermittelt das Gegenteil, wirkt aber anders.
Achten Sie darauf, was Sie (regelmäßig) trinken und essen. Schon kleine Veränderungen können in 4 bis 6 Wochen eine stabile Schilddrüsenfunktion bringen.
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Kurze Erklärung unbekannter Begriffe:
- Glykämischer Index (GI): Eine Zahl, die angibt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzucker erhöht (100 ist Zucker).
- fT3 und fT4: Generatoren der Schilddrüsensignale – fT4 ist die Hauptreserve, fT3 ist die aktive Form.
- TSH: Ein Hormon aus dem Gehirn, das die Schilddrüse anregt, mehr zu produzieren ...
- Glyko-diabetische Kontrolle: Wie stabil der Blutzucker über den Tag bleibt, ohne bedrohliche Schwankungen.























