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Ihre Hände wissen mehr, als Sie denken: Was Finger, Schwellungen und trockene Haut über Ihr Wohlbefinden verraten könnenIhre Hände wissen mehr, als Sie denken: Was Finger, Schwellungen und trockene Haut über Ihr Wohlbefinden verraten könnenIhre Hände wissen mehr, als Sie denken: Was Finger, Schwellungen und trockene Haut über Ihr Wohlbefinden verraten könnenIhre Hände wissen mehr, als Sie denken: Was Finger, Schwellungen und trockene Haut über Ihr Wohlbefinden verraten könnenIhre Hände wissen mehr, als Sie denken: Was Finger, Schwellungen und trockene Haut über Ihr Wohlbefinden verraten können


Datum: 22. SEP 26 - GUT ZU WISSEN
Ihre Hände wissen mehr, als Sie denken: Was Finger, Schwellungen und trockene Haut über Ihr Wohlbefinden verraten können
Geschwollene Hände, rissige Haut oder schmerzende Gelenke – normalerweise steckt nichts Ernstes dahinter, aber die traditionelle chinesische Medizin besagt, dass Hände und innere Organe eng miteinander verbunden sind.

Der Ring sitzt plötzlich zu eng, die Finger fühlen sich steif und prall an – viele kennen dieses Gefühl nur zu gut. Was viele nicht wissen: Unsere Hände gelten seit Jahrhunderten als eine Art Schaufenster des Körpers. Bevor eine Erkältung überhaupt spürbar wird, kribbeln manchen Menschen schon die Fingerspitzen. Bevor der Rücken schmerzt, ziehen bei anderen die Handgelenke. Grund genug, genauer hinzuschauen.



Eine Leserin aus Kärnten schrieb uns kürzlich, dass ihre Hände seit Monaten regelmäßig am späten Nachmittag anschwellen – besonders an Tagen, an denen sie viel Milchprodukte oder Weißbrot isst. Erst ein Ernährungstagebuch brachte für sie den entscheidenden Hinweis, dem behandelnden Arzt gegenüber ganz konkret zu werden. Geschichten wie diese zeigen: Der eigene Körper sendet oft Signale, die sich lohnen, ernst genommen zu werden – eine Rückmeldung, die natürlich niemals eine ärztliche Abklärung ersetzt.



Trockene, rissige Haut: Wann ist sie harmlos?



Trockene Hände mit kleinen Rissen sind meist unproblematisch, etwa nach intensiver Gartenarbeit, häufigem Händewaschen oder dem Tragen schwerer Lasten. Tritt die Trockenheit jedoch plötzlich und ohne erkennbaren Auslöser auf und lässt sich auch mit Cremes kaum lindern, kann laut Apotheken Umschau ein Arztbesuch sinnvoll sein, um mögliche Ursachen abzuklären.



Geschwollene Hände: Worauf Sie achten sollten



Entscheidend ist weniger die einzelne Episode als das Muster: Wie oft schwellen die Hände an, und wie lange dauert es, bis die Schwellung wieder zurückgeht? Tritt sie nur gelegentlich auf, muss das kein Grund zur Sorge sein. Wiederholt sie sich jedoch häufiger, empfiehlt es sich, das mit einem Arzt zu besprechen – im Idealfall lässt sich dabei bereits ein möglicher Auslöser benennen.



Mögliche Auslöser für geschwollene Hände sind vielfältig:



  • Bestimmte Lebensmittel: Manche Menschen reagieren empfindlich auf Milchprodukte, spätes Essen oder bestimmte Kombinationen. Auch Weizen und Gluten stehen bei manchen Betroffenen im Verdacht – zumal Gluten heute auch in Produkten steckt, in denen man es nicht vermuten würde.

  • Kaltes Wasser: Wer viel eiskaltes Wasser trinkt, berichtet mitunter von stärkeren Schwellungen. Lauwarmes Wasser in kleineren Portionen über den Tag verteilt gilt als schonendere Alternative.

  • Bewegungsmangel: Zu wenig Aktivität kann die Durchblutung der Hände beeinträchtigen. Feinmotorische Übungen – etwa Teig kneten – werden gelegentlich als angenehme Alltagsbewegung für die Finger genannt.

  • Hormonelle und venöse Ursachen: Nach Angaben von DocMorris zählen hormonelle Schwankungen sowie Erkrankungen von Herz, Venen oder Lymphsystem zu den häufigeren Ursachen von Wassereinlagerungen im Gewebe.



Verantwortlich für Wassereinlagerungen in den Händen sind häufig Leber oder Nieren – das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass dort auch das eigentliche Problem liegt. Die Organe des Körpers stehen in engem Austausch miteinander. Ein bekanntes Beispiel aus der Onkologie: Bei Darmkrebs treten Lungenmetastasen als zweithäufigste Form der Fernmetastasierung auf – ein Hinweis darauf, wie eng auf den ersten Blick unabhängige Organe tatsächlich miteinander verbunden sein können.



Die Zang-Fu-Lehre: Wenn ein Organ dem anderen "Bescheid gibt"



Innerhalb der traditionellen chinesischen Medizin beschäftigt sich die sogenannte Zang-Fu-Lehre eigens mit dem Zusammenspiel der inneren Organe. Es handelt sich dabei um ein traditionelles, jahrhundertealtes Erklärungsmodell – nicht um eine schulmedizinisch belegte Diagnosemethode, sondern um eine ergänzende Sichtweise, die manche Menschen als hilfreiche Anregung empfinden.



Zu den sogenannten Zang- oder "festen" Organen zählen demnach Herz, Milz, Lunge, Nieren und Leber. Ihre Aufgabe liegt darin, wichtige Substanzen zu bilden und zu speichern.



Zu den Fu- oder "hohlen" Organen gehören Dünndarm, Magen, Dickdarm, Blase, Gallenblase, Gebärmutter sowie – je nach Auslegung – auch Knochenmark, Knochen, Gefäße und Gehirn. Ihre Funktion besteht darin, Nahrung, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen, zu verarbeiten und Unverwertbares wieder auszuscheiden.



Nach diesem Modell stehen bestimmte Organpaare in besonders engem Austausch:



  • Nieren und Blase

  • Leber und Galle

  • Herz und Dünndarm

  • Milz und Magen

  • Lunge und Dickdarm



Wer also Beschwerden in einem dieser Bereiche bemerkt, findet in diesem Modell eine Anregung, auch das jeweils zugeordnete Organ im Blick zu behalten – als ergänzende Perspektive, nicht als Ersatz für eine ärztliche Untersuchung.



Die Hände als Spiegel des Körpers



Ähnlich wie die Füße gelten die Hände in manchen traditionellen Ansätzen als eine Art Schaltzentrale für den gesamten Organismus. Manche Menschen berichten, dass sich durch gezielte Massage bestimmter Punkte ein angenehmes Entspannungsgefühl einstellt. Bemerkbar machen sich mögliche Ungleichgewichte mitunter zuerst durch Ziehen oder Kribbeln, das bis in die Schultern ausstrahlen kann – dies kann ebenso gut Ausdruck einfacher Durchblutungsschwankungen oder muskulärer Verspannungen sein.



Nicht jede kleine Auffälligkeit an den Händen ist also ein Grund zur Beunruhigung. Es schadet aber nie, aufmerksam zu bleiben und wiederkehrende Beschwerden mit einem Arzt zu besprechen.


 
Hände und inneren Organe
 
Geschwollene Hände
 
Trockene Haut
 
Zang-Fu-Lehre
 
Wassereinlagerungen in den Händen
 





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Februar 2015
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