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Der Körper flüstert, bevor er schreit: 6 Warnsignale, die auf erhöhten Blutzucker hindeuten könnenDer Körper flüstert, bevor er schreit: 6 Warnsignale, die auf erhöhten Blutzucker hindeuten könnenDer Körper flüstert, bevor er schreit: 6 Warnsignale, die auf erhöhten Blutzucker hindeuten könnenDer Körper flüstert, bevor er schreit: 6 Warnsignale, die auf erhöhten Blutzucker hindeuten könnenDer Körper flüstert, bevor er schreit: 6 Warnsignale, die auf erhöhten Blutzucker hindeuten können


Datum: 7. SEP 26 - GUT ZU WISSEN
Der Körper flüstert, bevor er schreit: 6 Warnsignale, die auf erhöhten Blutzucker hindeuten können
Müdigkeit, nächtliche Wadenkrämpfe oder eine juckende Haut wirken auf den ersten Blick harmlos. In manchen Fällen können solche Alltagsbeschwerden jedoch ein frühes Anzeichen für erhöhten Blutzucker sein – ein Überblick über Signale, die eine ärztl

Es beginnt selten mit einem lauten Alarm. Meist sind es kleine, unscheinbare Veränderungen: ein Glas Wasser mehr am Tag, ein Wadenkrampf mitten in der Nacht, eine Hose, die plötzlich enger sitzt – oder eben lockerer. Genau das macht Typ-2-Diabetes so tückisch: Die Stoffwechselerkrankung entwickelt sich häufig über Jahre hinweg schleichend, bevor sie überhaupt bemerkt wird. Wer die leisen Signale seines Körpers frühzeitig ernst nimmt, hat gute Chancen, gegenzusteuern, bevor daraus ein handfestes gesundheitliches Problem wird.



Dass solche Warnzeichen selbst prominente Menschen überraschen können, zeigt die Geschichte von Hollywoodstar Tom Hanks. Der Schauspieler erzählte in der US-Talkshow von David Letterman öffentlich, dass sein Blutzucker bereits seit seinem 36. Lebensjahr erhöht war – bemerkt hatte er es lange nicht, da er die Anzeichen anderen Ursachen zuschrieb. Erst eine ärztliche Untersuchung brachte schließlich die Diagnose Typ-2-Diabetes. Sein Fall zeigt: Auch scheinbar fitte Menschen sind nicht automatisch geschützt, und ein Arztbesuch bei anhaltenden Beschwerden lohnt sich immer (Tom Hanks reveals Type 2 diabetes – hellomagazine.com).



Die folgenden sechs Anzeichen gelten in der Medizin als mögliche – nicht zwingende – Hinweise auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, können aber ein guter Anlass sein, den eigenen Blutzucker einmal kontrollieren zu lassen.



1. Veränderungen beim Wasserlassen


Einer der bekanntesten möglichen Hinweise auf Diabetes betrifft den Urin. Bei dauerhaft erhöhtem Blutzucker versucht der Körper, überschüssigen Zucker über die Nieren auszuscheiden. Da Zucker Wasser bindet, kann es zu auffällig häufigem und vermehrtem Wasserlassen kommen (mehr dazu bei WeightWatchers). Wer über längere Zeit Veränderungen bemerkt, sollte dies nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern beim Hausarzt einen Bluttest auf Hyperglykämie machen lassen – nur so lässt sich eine Diagnose sicher stellen oder ausschließen (Diabetes: Symptome, Ursachen & Typen – gesundheit.de).



2. Anhaltende Müdigkeit und übermäßiger Durst


Wer sich in letzter Zeit müder und durstiger fühlt als sonst, schiebt das oft auf Stress, zu viel Arbeit oder schlechten Schlaf – meist zurecht. Halten Müdigkeit und Durst jedoch über mehrere Tage an, ohne dass sich eine offensichtliche Erklärung findet, kann auch ein erhöhter Blutzuckerspiegel dahinterstecken. Grund dafür ist, dass der Zucker bei Diabetes nicht mehr richtig in die Körperzellen gelangt, wodurch dort Energie fehlt – der Körper fühlt sich dauerhaft erschöpft, obwohl objektiv genug „Treibstoff“ im Blut vorhanden wäre (7 Anzeichen für Diabetes Typ 2 – onmeda.de).



3. Wadenkrämpfe


Schmerzhafte Krämpfe in den Waden sind meist harmlos und häufig auf Magnesiummangel, Flüssigkeitsmangel oder sportliche Überlastung zurückzuführen (Wadenkrämpfe – Ursachen und Hintergründe, aponet.de). Treten sie jedoch gehäuft, nachts oder ohne erkennbaren Auslöser auf, kann laut Fachportalen auch eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes eine Rolle spielen, da dauerhaft erhöhter Blutzucker Nerven und Durchblutung beeinträchtigen kann (Wadenkrämpfe: Wie ein Blitz, der in die Muskeln fährt – AOK). Wadenkrämpfe sind für viele Betroffene oft eines der ersten körperlichen Signale, dass mit dem eigenen Stoffwechsel etwas nicht stimmt – ein Grund mehr, bei wiederkehrenden Beschwerden abklären zu lassen, ob Magnesium, Blutzucker oder etwas anderes dahintersteckt.



4. Gesteigerter Appetit und ungewollte Gewichtsveränderung


Ausgeprägter Hunger, medizinisch auch Polyphagie genannt, gehört zu den möglichen Anzeichen für Diabetes. Er entsteht, weil der Körper die aufgenommene Glukose nicht mehr effizient in Energie umwandeln kann und deshalb ständig „nach Nachschub verlangt“ (Diabetes-Symptome im Überblick – WeightWatchers). Besonders aufmerksam sollte man werden, wenn trotz gesteigertem Appetit gleichzeitig ungewollt Gewicht verloren wird. Auch die Ernährung selbst spielt eine Rolle für das Diabetesrisiko: Stark verarbeitete und frittierte Lebensmittel etwa stehen im Verdacht, die Entwicklung von Diabetes und Übergewicht zu begünstigen (Kopfschmerzen nach frittiertem Essen – Rundgesund.com). Auch beim Frühstück lohnt sich ein bewusster Blick auf den Zuckergehalt einzelner Lebensmittel, etwa bei reifen Bananen, die den Blutzucker rascher ansteigen lassen können als unreife (Wer sollte keine Bananen essen? – Rundgesund.com).



5. Sehveränderungen und geschwollen wirkende Augen


Geschwollene oder müde wirkende Augen haben meist ganz einfache Ursachen – zu wenig Schlaf, viel Salz am Vorabend oder auch der eine oder andere Cocktail zu viel. Treten Schwellungen jedoch wiederholt und ohne erkennbaren Grund auf, oder bemerken Betroffene, dass ihre Sehschärfe im Tagesverlauf schwankt („morgens verschwommen, mittags wieder klar“), kann laut der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft auch ein schwankender Blutzuckerspiegel dahinterstecken. Der Grund: Erhöhter Blutzucker kann durch osmotische Effekte vorübergehend Wasser in der Augenlinse einlagern und so das Sehen beeinträchtigen (Wechselnde Sehschärfe kann Diabetes-Hinweis sein – Ärzte Zeitung). Solche Beschwerden sollten augenärztlich abgeklärt werden.



6. Hautprobleme wie Juckreiz und Trockenheit


Juckende, trockene oder gerötete Haut wird selten mit dem Blutzucker in Verbindung gebracht – dabei zählt sie laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) zu den häufigeren Warnzeichen. Bei erhöhtem Blutzucker verliert der Körper vermehrt Flüssigkeit über den Urin, was die Haut austrocknen lässt; zusätzlich können Nerven- und Durchblutungsveränderungen die Talg- und Schweißproduktion beeinträchtigen (Gesunde Haut bei Diabetes – Apotheken Umschau). Besonders auffällig ist anhaltender Juckreiz im Bereich des Nackens oder der Achselhöhlen, kombiniert mit dunkleren, samtartigen Hautstellen – laut Fachgesellschaft ein Muster, das ärztlich abgeklärt werden sollte, wenn keine andere Hauterkrankung erkennbar ist (Hautprobleme können ein Diabetes-Warnzeichen sein – Deutsche Diabetes Gesellschaft).



Was bedeutet das für Sie?


Keines dieser sechs Anzeichen beweist für sich allein, dass eine Diabetes-Erkrankung vorliegt – viele davon haben auch ganz andere, harmlose Ursachen. Entscheidend ist vielmehr das Gesamtbild: Treten mehrere dieser Symptome gleichzeitig oder über einen längeren Zeitraum auf, ist ein Gespräch mit dem Hausarzt der sinnvollste nächste Schritt. Ein einfacher Bluttest gibt schnell Klarheit, und je früher ein erhöhter Blutzucker erkannt wird, desto besser lässt er sich meist mit Ernährung, Bewegung und – falls nötig – Medikamenten in den Griff bekommen.


 
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