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Datum: 5. AUG 26 - GUT ZU WISSEN
Smoothie aus der Leitung oder aus der Flasche? Wenn Mineralwasser zur Basis eines Energie-Drinks wird
Ein einfacher Fruchtsmoothie kann durch die richtige Wasserwahl mehr Mineralstoffe liefern als gedacht – dieser Beitrag zeigt, worauf es ankommt, ersetzt aber keine ausgewogene Ernährung oder ärztliche Beratung.

Zwei Quellen, ein Unterschied, der schmeckt: Wer Wasser in Flaschen kauft, hat im Grunde die Wahl zwischen zwei völlig verschiedenen Ursprüngen – aufbereitetem Leitungswasser und echtem Quellwasser, das auf seinem langen Weg durch das Gestein natürliche Mineralien aufgenommen hat. Genau dieser zweite Typ ist es, der sich als Basis für einen mineralstoffreichen Smoothie besonders eignet, denn er bringt bereits von Natur aus etwas mit, das ein gewöhnlicher Fruchtdrink nicht bieten kann: eine natürliche Mineralstoff- und CO₂-Zusammensetzung, die Geschmack und Frische zugleich unterstützt.



Eine kleine, alltägliche Entdeckung


Man muss keine bekannte Köchin oder kein bekannter Sportler sein, um diese Kombination für sich zu entdecken. Häufig berichten Hobby-Smoothie-Fans in Foren und Blogs von einem ganz ähnlichen Moment: Sie hatten Bananen, etwas Zitrone und Honig zuhause, griffen aus Neugier statt zu stillem Wasser zu einer Flasche kohlensäurehaltigem Mineralwasser – und waren überrascht, wie spritzig und "wach" der fertige Smoothie plötzlich schmeckte. Genau dieses Prinzip greift das folgende Rezept auf.



Was natürliches Mineralwasser eigentlich ausmacht


Grundsätzlich lassen sich zwei große Gruppen unterscheiden: Thermalquellen, deren Wasser wärmer als 20 {-15696}C ist und mindestens 1.000 mg gelöste Feststoffe sowie 250 mg gelöstes CO₂ pro Liter enthält, und die selteneren echten Mineralquellen, die noch reichhaltiger an gelösten Stoffen sind. Diese Klassifizierung ist nicht nur Marketing, sondern in der EU rechtlich geregelt: Laut der EU-Richtlinie 2009/54/EG über die Gewinnung von und den Handel mit natürlichem Mineralwasser gelten Wässer mit mindestens 1.000 mg festen Stoffen oder 250 mg freier Kohlensäure pro Kilogramm als natürliches Mineralwasser. Mehr zu den unterschiedlichen Bezeichnungen wie "Säuerling", "Sprudel" oder "still" liefert der Wikipedia-Beitrag über Mineralwasser.


Als "Kislica" bzw. Sauerwasser wird umgangssprachlich jenes Wasser bezeichnet, das mehr als 1.000 mg gelöstes CO₂ pro Liter enthält – also spürbar spritziger ist als klassisches Mineralwasser. Genau diese Sorte eignet sich besonders gut als Smoothie-Basis, weil die Kohlensäure dem Getränk eine leichte, prickelnde Textur verleiht.



Warum der Smoothie sofort getrunken werden sollte


Das Geheimnis eines Smoothies mit Mineralwasser liegt in der Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen – dabei gilt jedoch eine wichtige Regel: Ein solches Getränk sollte möglichst zeitnah nach der Zubereitung getrunken werden. Kohlensäure reagiert mit unterschiedlichen Fruchtsäuren unterschiedlich, wodurch ein Fruchtsmoothie mit Mineralwasser an der Luft schneller an Frische verliert als eine stille Variante. Wer plant, größere Mengen vorzubereiten, sollte das Mineralwasser daher erst kurz vor dem Servieren hinzufügen.



Rezept: Energiespendender Bananen-Zitronen-Smoothie


Zutaten:



  • 1 dl kohlensäurereiches Mineralwasser ("Sauerwasser")

  • 3 Bananen

  • Saft einer Zitrone

  • 1 Esslöffel Honig

  • Zimt nach Belieben


Zubereitung: Im Mixer zunächst die Bananen mit dem Zitronensaft pürieren, erst danach die restlichen Zutaten hinzufügen und kurz weitermixen. Anstelle von Bananen lässt sich grundsätzlich auch jedes andere Obst oder Gemüse verwenden – von Beeren bis Gurke ist hier vieles möglich.



Was die einzelnen Zutaten mitbringen


Bananen zählen zu den kaliumreichsten Alltagsfrüchten: Eine mittelgroße Frucht liefert bereits rund 400–550 mg Kalium, das laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) unter anderem zu einer normalen Muskel- und Nervenfunktion beiträgt. Zitronen wiederum liefern mit rund 50 mg Vitamin C pro 100 g einen nennenswerten Beitrag zur Tagesempfehlung, wie die Apotheken Umschau erläutert. Honig ergänzt das Getränk um natürliche Süße, und Zimt rundet den Geschmack ab. In Summe ergibt das einen erfrischenden, leicht spritzigen Drink – ganz ohne den Anspruch, ein Heilmittel zu sein.


Wer diese Kombination mag, findet auf Rundgesund.com weitere Rezeptideen mit ähnlichen Zutaten, etwa den Beitrag Was passiert, wenn man vor dem Schlafengehen eine Banane mit Zimt isst?, oder – wer lieber mit Zitrone und Mineralwasser experimentiert – den Artikel Warum müssten wir jeden Tag Zitronensaft mit Kurkuma trinken?, in dem ebenfalls kohlensäurehaltiges Wasser als Basis vorgeschlagen wird.



Mineralwasser als Mineralstoff-Lieferant im Alltag


Neben Kalium und Vitamin C aus dem Obst kann auch das verwendete Mineralwasser selbst einen kleinen Beitrag zur Nährstoffversorgung leisten – je nach Quelle etwa an Jod, das laut dem Beitrag Können Sie nicht abnehmen? Ihnen fehlt vielleicht Jod? auf Rundgesund.com auch in manchen Mineralwässern enthalten ist. Wie hoch der Mineralstoffgehalt eines konkreten Produkts tatsächlich ist, steht auf jedem Etikett im sogenannten Analysenauszug – ein Blick darauf lohnt sich, bevor man sich für eine bestimmte Flasche entscheidet.



Variationen für jeden Geschmack


Das Grundprinzip – Frucht oder Gemüse, ein Spritzer Säure, eine natürliche Süße und kohlensäurehaltiges Mineralwasser – lässt sich beliebig abwandeln. Beeren, Gurke, Ananas oder auch grünes Blattgemüse harmonieren ebenso gut mit der spritzigen Basis wie Bananen. Wer es weniger süß mag, kann auf den Honig verzichten oder ihn durch etwas frische Minze ersetzen.


 
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