Eine der ältesten britischen Fachzeitschriften für Medizin, das BMJ, hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die über mehrere Jahre durchgeführt wurde und an der 187.000 Männer und Frauen teilnahmen. Die Studie zeigte eindeutig, dass Kartoffeln schädlich sind.
Kartoffeln sind nach Reis und Weizen das drittmeistgenutzte Lebensmittel. Im Jahr 2013 wurden 368 Millionen Tonnen produziert. Die größte Produktion findet in China statt – etwa ein Drittel der Weltproduktion.
Wegen des hohen Anteils an Stärke und Kohlenhydraten sollte man Kartoffeln möglichst meiden oder nur in moderaten Mengen verzehren. Britische Forscher fanden heraus, dass diejenigen, die maximal dreimal pro Woche Kartoffeln aßen, deutlich weniger gesundheitliche Probleme hatten.
Kartoffeln verursachen nämlich Bluthochdruck, Verdauungsprobleme, schlechtere Blutwerte und sogar Kopfschmerzen. Am ungesündesten sind frittierte Kartoffeln, gefolgt von gebratenen und Kartoffelpüree – am wenigsten schädlich ist Kartoffelsalat.
Tatsächlich ist Kartoffelsalat aus gesundheitlicher Sicht noch am wenigsten schädlich, da sich die Stärke in abgekühlten Kartoffeln von einfacher in komplexe Stärke verwandelt. Das bedeutet, dass der Körper viel mehr Energie (lies: Kalorien) und Zeit benötigt, bis der Zucker ins Blut gelangt. Gerade durch diese Verzögerung kann der Körper auf den erhöhten Zuckerspiegel reagieren und den Großteil des überschüssigen Zuckers rechtzeitig abbauen.
Aber damit Sie nicht denken, dass Kartoffeln wirklich so schädlich sind: Das gilt nur, wenn Sie mit Ihrem Gewicht Probleme haben. Kartoffeln enthalten viel Vitamin B6, Kalium, Kupfer, Vitamin C, Mangan, Phosphor ... Sie enthalten auch viele gesunde Ballaststoffe.
Also: Wenn Sie sich gesund ernähren wollen, essen Sie Kartoffeln jeden zweiten Tag und am Wochenende am besten gar nicht. Außerdem ist Kartoffelsalat deutlich weniger schädlich im Vergleich zu in Öl gebackenen Pommes Frites.













