- Tee und Milch – Gegensätze, die sich nicht anziehen
Wahrscheinlich haben Sie schon mal im Caf{-15447} Tee mit Milch bestellt. Die Engländer machen das seit Jahrhunderten, und viele denken sich: „Wenn das ganz Großbritannien macht, kann es nicht falsch sein.“ Doch die Wissenschaft sieht das anders. Tee, insbesondere schwarzer und grüner, ist von Natur aus voller Antioxidantien – das sind Stoffe, die im Körper schädliche Moleküle, sogenannte freie Radikale, einfangen. Diese Moleküle entstehen, wenn wir unter Stress stehen, verschmutzte Luft atmen oder uns ungesund ernähren. Die Antioxidantien im Tee helfen, Entzündungen im Körper zu vermindern und unser Immunsystem zu stärken.
Aber Achtung:
Gibt man Milch in den Tee – egal ob Kuhmilch oder einen pflanzlichen Ersatz wie Soja- oder Mandelmilch – passiert etwas Ungewöhnliches. Die Proteine aus der Milch binden sich an die Antioxidantien und verhindern so, dass unser Körper sie überhaupt nutzen kann. Das haben auch Wissenschaftler der deutschen Universität
Charit{-15447} bestätigt:
Sie fanden heraus, dass das Hinzugeben von Milch die positive Wirkung der Flavonoide – einer Gruppe von Antioxidantien, die besonders reichlich im Tee vorkommen – deutlich reduziert. Zudem enthält Tee Koffein, das an sich bei maßvollem Genuss kein Problem darstellt, jedoch die Aufnahme von Kalzium stört, das eigentlich aus der Milch kommen würde. Das Ergebnis: Weder kommt das Kalzium zur Geltung, noch bleiben die Vorteile des Tees erhalten. Doppelt verloren. Wenn Sie Ihren Tee ein wenig verfeinern möchten, empfehlen wir stattdessen einen Spritzer Zitrone – das verbessert nicht nur den Geschmack, sondern fördert auch die Aufnahme bestimmter Nährstoffe aus dem Tee, da Vitamin C dem Körper hilft, mehr Antioxidantien zu verwerten.
Wussten Sie schon?
Laut einer Studie des britischen Tea Advisory Panel trinken 42 % der Briten Tee mit Milch. Doch Untersuchungen zeigen, dass gerade diese Menschen am wenigsten von den gesunden Effekten des Tees profitieren. - Brot und Marmelade – Zuckerbombe zum Frühstück
Ein Frühstück, das harmlos erscheint – eine Scheibe Weißbrot und ein Löffel hausgemachter Marmelade – kann in Wirklichkeit eine Ursache für Nachmittagsmüdigkeit, Hunger und langfristige Probleme mit dem Blutzucker sein. Fangen wir beim Brot an. Die meisten greifen immer noch zum weißen Brot, das einen sehr hohen glykämischen Index hat – das heißt, es wird sehr schnell in Blutzucker umgewandelt. Fügt man dann noch Marmelade hinzu, die praktisch reiner Zucker ist (durchschnittlich enthalten 100 Gramm Marmelade 65 bis 70 Gramm Zucker!), gelangt in einem Moment eine große Menge Glukose in den Körper. Das führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckers, die Bauchspeicheldrüse muss zügig Insulin produzieren, damit der Zucker in die Zellen kommt. Doch da zu viel Zucker auf einmal kommt, kann der Körper die ganze Energie nicht nutzen und speichert sie als Fett. Die Geschichte endet hier nicht. Nachdem das Insulin seine Arbeit getan hat, fällt der Blutzucker schnell ab – das führt zu dem bekannten Energieeinbruch: Man ist müde, hungrig, gereizt. Langfristig kann diese Belastung der Bauchspeicheldrüse auch zu Insulinresistenz führen, einer Vorstufe von Typ-2-Diabetes. Vielleicht denken Sie jetzt – soll ich das Weißbrot durch Vollkornbrot ersetzen? Auch das ist keine perfekte Lösung. Eine Studie, veröffentlicht im angesehenen
The American Journal of Clinical Nutrition, zeigte, dass auch Vollkornbrot einen recht hohen glykämischen Index hat (zwischen 65 und 70), nur geringfügig niedriger als Weißbrot. Was also tun? Die Antwort ist nicht ein süßer Aufstrich, sondern ein gesundes Fett. Wenn Sie hausgemachte Butter aufs Brot streichen, die die Vitamine A, D und E sowie gesunde Fette enthält, verlangsamt sich die Freisetzung des Zuckers ins Blut, was für stabilere Energie sorgt. In den letzten Jahren haben außerdem mehrere Studien (z. B. eine Harvard-Studie von 2019) bestätigt, dass moderater Konsum von gesättigten Fetten nicht – wie lange gedacht – mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist.
Wussten Sie?
Durchschnittliche Marmelade enthält 3 bis 5 Stück Würfelzucker pro Esslöffel. Das ist fast die Hälfte der täglich empfohlenen Zuckerzugabe für einen Erwachsenen. - Salat ohne Fett – Gemüse, das nichts hinterlässt
Im Wunsch nach einer schlanken Figur entscheiden sich viele dafür, Salat „trocken“ zu essen oder mit irgendeinem fertigen Diätdressing ohne Fett. Auf den ersten Blick klingt das vernünftig – weniger Fett, weniger Kalorien. Aber wieder gibt es einen Paradoxon: Ohne Fette können wir die Nährstoffe aus dem Gemüse nicht aufnehmen! Grüner Salat, Karotten, Paprika, Tomaten und anderes buntes Gemüse enthalten Carotinoide, Vitamin K, Vitamin E und andere positive Stoffe, die fettlöslich sind. Das bedeutet, unser Körper kann sie nur verwerten, wenn wir sie zusammen mit etwas Fett essen.
Eine Studie aus dem Jahr 2004, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition, zeigte eindeutig, dass Carotinoide fast gar nicht absorbiert werden, wenn Salat ohne Fett gegessen wird.
Wurde jedoch ein Esslöffel Olivenöl darübergegeben, stieg die Aufnahme dieser Stoffe um das bis zu 15-fache! Das heißt: Wenn Sie wirklich etwas vom Salat haben möchten, geben Sie unbedingt ein oder zwei Esslöffel gutes Öl dazu – Oliven-, Kürbis-, Hanf-, Leinöl – jedes hat seine Vorteile. Olivenöl zum Beispiel enthält Ölsäure, die Entzündungen mindert und das Herz stärkt. Kürbisöl ist reich an Zink und Omega-6-Fetten, Hanföl bietet ein ideales Verhältnis zwischen Omega-3 und 6. So verbessern Sie nicht nur den Geschmack, sondern geben Ihrem Körper auch die Möglichkeit, das gesamte Gute aus dem Gemüse zu nutzen.
Und vergessen Sie nicht – Fette machen uns nicht dick, wenn sie natürlich sind und wir sie in Maßen genießen. Dick machen uns überschüssiger Zucker und verarbeitete Lebensmittel.
Gesundheit liegt nicht im Diäthalten, sondern in klugen Kombinationen
Unser Körper ist wie eine alte, aber gut geölte Bauernuhr – wenn man Sand und Staub hineinschüttet, bleibt sie früher oder später stehen. Wenn man sie aber richtig pflegt, tickt sie viele Jahre weiter. Genauso ist es mit unserem Körper. Nahrung ist kein Feind, sondern ein Heilmittel – aber nur, wenn wir wissen, wie wir sie richtig nutzen. Darum: Wenn Sie das nächste Mal Tee zubereiten, vergessen Sie die Milch. Bestreichen Sie Ihr Brot lieber mit Butter statt Marmelade. Und den Salat – übergießen Sie ihn mit einem Löffel guten, hausgemachten Öls, nicht mit künstlichen Diätdressings. Wenn Sie wissen möchten, welche Kombinationen wirklich gut für Körper und Seele sind, laden wir Sie ein, regelmäßig das Portal Vemkajjem.si zu besuchen.
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