Wir wissen auch, dass zahlreiche Studien dies bestätigen. Zum Beispiel zeigte eine umfangreiche Analyse von 277 Studien, veröffentlicht in der medizinischen Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine, dass die Einnahme von Vitaminen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln das Risiko für Krankheiten meist nicht verringert, während eine gesunde Ernährung einen deutlich positiven Einfluss auf Lebensdauer und Lebensqualität hat.
- Vitamin C – Erste Hilfe aus der Natur Vitamin C ist eine echte Legende unter den Vitaminen. Es hilft Ihrem Körper bei der Wundheilung, stärkt das Immunsystem und erhöht sogar den sogenannten guten Cholesterinspiegel (HDL). Noch mehr – Forschungen an der amerikanischen Universität Johns Hopkins haben gezeigt, dass eine regelmäßige Einnahme von Vitamin C das Schlaganfallrisiko um bis zu 42 % senken kann.
Statt Tabletten können Sie einige köstliche Lebensmittel auswählen. Eine halbe Tasse frisch geschnittene rote Paprika enthält beispielsweise sagenhafte 95 mg Vitamin C – mehr als eine mittelgroße Orange (70 mg). Wenn Sie sich morgens den Saft aus 3 Tasse Orangen pressen, nehmen Sie etwa 93 mg dieses wertvollen Vitamins zu sich. Fans von Kiwis werden sich freuen zu hören, dass eine mittelgroße Kiwi etwa 64 mg Vitamin C enthält.
Interessant: Raucher benötigen täglich etwa 35 mg mehr Vitamin C, da das Rauchen die Vorräte im Körper aufbraucht. Frauen sollten mindestens 75 mg Vitamin C pro Tag zu sich nehmen, Männer etwa 90 mg. Schwangere und stillende Mütter sollten die Aufnahme um zusätzliche 10–35 mg pro Tag erhöhen.
Gut zu wissen: Da es sich um ein wasserlösliches Vitamin handelt, scheidet der Körper überschüssiges Vitamin C einfach mit dem Urin aus – ein eventueller Überschuss ist also kein Grund zur Sorge. - Eisen – Der Schlüssel zu Kraft und Energie Wenn Sie schon einmal ungewöhnliche Müdigkeit, Blässe oder Schwindel verspürt haben, könnten Sie einen Eisenmangel gehabt haben. Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil des Hämoglobins – des Proteins im Blut, das Sauerstoff zu all Ihren Zellen transportiert. Ohne ausreichend Eisen kann der Körper keine Energie produzieren, was einen Zustand verursacht, der umgangssprachlich als Blutarmut bekannt ist.
Wir empfehlen den Verzehr von Lebensmitteln wie Rinderleber, grünem Gemüse und Hülsenfrüchten, eine besondere Delikatesse sind frische junge Brennnesseln: 100 g frische Brennnesselblätter enthalten stolze 13 mg Eisen! Übrigens sind Brennnesseln auch als Tee hervorragend.
Zur Orientierung:- Jugendliche Jungen benötigen 11 mg Eisen täglich,
- Mädchen in diesem Alter 15 mg (da sie durch die Menstruation mehr Blut verlieren),
- Erwachsene Frauen benötigen bis zur Menopause 18 mg, danach 8 mg,
- Schwangere brauchen sogar 27 mg pro Tag, um die Entwicklung des Kindes zu sichern.
Wichtig: Die Kombination von eisenreichen Lebensmitteln mit vitamin-C-reichen Lebensmitteln (z.B. Paprika, Orange) ermöglicht dem Körper, das Eisen viel besser aufzunehmen. - Omega-3-Fettsäuren – Gesundheit für Herz, Gehirn und Haut Wenn es um die Gesundheit von Herz, Gedächtnis und sogar Stimmung geht, stehen Omega-3-Fettsäuren an bedeutender Stelle. Leider nehmen die meisten Menschen zu wenig davon zu sich. Studien, wie die in der Zeitschrift Circulation veröffentlichte, bestätigen, dass die Zufuhr von Omega-3 das Risiko eines Herzinfarkts um bis zu 35 % senken kann.
Wenn Sie keinen Fisch mögen oder Sie das Quecksilber in Fisch (wie Thunfisch oder Schwertfisch) beunruhigt, können Ihnen Leinsamen, Chiasamen, Nüsse und sogar Spinat helfen. Schon 30 Gramm Leinsamen enthalten das Sechsfache der empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (1,1 g für Erwachsene).
Besonders interessant: 40 bis 50 g Sardinen aus der Dose decken etwa 60 % Ihres täglichen Bedarfs an Omega-3. Sardinen enthalten zudem sehr wenig Quecksilber und sind daher eine ausgezeichnete Wahl. - Vitamin B2 (Riboflavin) – klein, aber äußerst wichtig Vitamin B2, auch als Riboflavin bekannt, hilft dem Körper, Fette, Zucker und Proteine in reine Energie umzuwandeln. Außerdem ist es wichtig für gesunde Haut und das Gleichgewicht des Säurehaushalts im Körper.
Die empfohlene Tageszufuhr beträgt etwa 1,6 mg. Wenn Sie Ihr Frühstück mit Cornflakes beginnen, wird es Sie freuen, dass 100 g etwa 0,8 mg Riboflavin enthalten. Zwei Eier liefern weitere 0,45 mg.
Es ist wichtig zu wissen, dass Riboflavin ein wasserlösliches Vitamin ist – der Körper speichert es nicht, Sie müssen es also täglich neu zuführen. - Vitamin D – Sonne in der Kapsel oder auf dem Teller? Vitamin D ist wirklich etwas Besonderes. Es wird für starke Knochen benötigt, reguliert den Kalziumspiegel, hilft bei der Aufnahme von Magnesium und Phosphor und beeinflusst sogar unsere Stimmung. In Zeiten mit wenig Sonnenlicht (von Oktober bis April in Slowenien) ist es oft knapp.
Die empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa 5 Mikrogramm (mcg). Sie können es von Lachs erhalten – 100 g enthalten bis zu 10–15 mcg Vitamin D – oder von Quark. Obwohl das Sonnenbad der natürlichste Weg ist, können Sie in den kalten Monaten mit diesen Nahrungsmitteln viel für Ihre Gesundheit tun.
Interessanter Fakt: Eine Studie der Universität Harvard zeigte, dass Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel ein um 64 % höheres Risiko für Depressionen haben. Deshalb ist es gerade in Herbst und Winter besonders wichtig, auf eine ausreichende Versorgung zu achten.
Vitamine und Mineralstoffe aus Lebensmitteln sind nicht nur Nährstoffe, sondern lebendige Elemente der Natur, die in völliger Harmonie mit Ihrem Körper wirken. Wenn Sie einfache natürliche Lösungen beachten, können Sie Ihre Gesundheit ohne Zusatzstoffe in Tablettenform stärken. Und das Beste – natürliche Lebensmittel sind nicht mit Nebenwirkungen verbunden, wie sie neuerdings bei bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln festgestellt wurden.
Seien Sie also gut zu sich selbst und gönnen Sie sich jeden Tag bunte, frische und lebendige Lebensmittel, wie es die Weisheit unserer Vorfahren schon vor Jahrhunderten geschätzt hat.
Und merken Sie sich: Wahre Gesundheit wächst nicht im Labor, sondern in der Erde, auf Bäumen und in der Sonne.













