Datum: 29. APR 26 - GUT ZU WISSEN
Was essen, um voller Energie zu sein? Und was sollte man meiden?
Wenn wir morgens aufwachen und kaum genug Kraft sammeln, um aus dem Bett zu kommen, ist der erste Gedanke oft ... Tja, niemand denkt an die Energie, die man für den Tag braucht ...

Wenn wir langfristig Vitalität, Frische im Kopf und einen schwungvollen Schritt bewahren wollen, müssen wir einen genaueren Blick auf unseren Alltag werfen, vor allem auf unseren Teller. Manchmal kann man mit kleinen Veränderungen in der Ernährung große Schritte zu mehr Energie machen – und das, ohne auf Genuss beim Essen verzichten zu müssen.

Wasser – die stärkste, aber übersehene Energiequelle

Zunächst, liebe Leser, müssen wir uns beim Wasser aufhalten. Ein altes Sprichwort sagt: Wasser ist Leben. Und das stimmt auf jeden Fall! Bereits ein 2-prozentiger Wasserverlust im Körper kann das Gefühl von Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und einen Abfall der Leistungsfähigkeit auslösen. Laut einer im Journal of Nutrition veröffentlichten Studie wirkt sich schon eine leichte Dehydrierung auf Stimmung, Gedächtnis und Entscheidungsfähigkeit aus.

Daher wird empfohlen, dass jeder Erwachsene mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinkt. Natürlich hängen die Bedürfnisse von der körperlichen Aktivität, dem Wetter und dem Gesundheitszustand ab, aber eines bleibt Fakt – ohne ausreichende Hydrierung werdet ihr es schwer haben, abends voller Energie zu sein.

Und obwohl uns Werbung ständig von speziellen Energiedrinks überzeugen will, können wir euch aus erster Hand sagen: Reines Wasser ist das beste natürliche Energiegetränk, das ihr euch gönnen könnt.

Essen als Treibstoff: Warum es wichtig ist, regelmäßig zu essen

Viele gönnen sich wegen des schnellen Alltags nur ein Frühstück und essen abends einfach, was halt da ist. Aber so tut ihr eurem Körper keinen Gefallen. Eine alte Volksweisheit sagt: Ein hungriges Pferd zieht nicht. Und der Mensch auch nicht.

Wenn der Körper lange keine Nahrung bekommt, beginnt er, mit Energie zu sparen. Die Folge sind ein Abfall der Stimmung, Konzentration und natürlich des Energieniveaus. Um das Gleichgewicht zu halten, empfehlen wir, alle 3 bis 4 Stunden eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Es spielt keine Rolle, ob es drei größere oder fünf kleinere Mahlzeiten sind, wichtig ist, dass der Körper regelmäßig Treibstoff bekommt.

Besonders wichtig ist es, gesunde Kohlenhydrate, Proteine und etwas gesunde Fette zu kombinieren – das ist die beste Mischung für stabile Energie den ganzen Tag lang.

Wie man Kaffee richtig nutzt – und warum man es nicht übertreiben sollte

Kaffee ist ein wunderbares Geschenk der Natur, aber wie jedes Heilmittel sollte man ihn klug einsetzen. Eine Tasse Kaffee am Morgen kann ein wahrer Segen sein. Nach einer im British Medical Journal veröffentlichten Studie verringert regelmäßiger Kaffeegenuss das Risiko für Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes und sogar für einige Krebsarten.

Aber zu viel, zum Beispiel mehr als 3 bis 4 Tassen pro Tag, kann Nervosität, Herzrasen, Dehydrierung und letztendlich noch größere Müdigkeit verursachen. Es ist also vernünftig, Kaffee in Maßen zu genießen, am besten am Vormittag.

Wenn ihr Kaffee als Mittel gegen Müdigkeit am späten Nachmittag benutzt, verschiebt ihr wahrscheinlich euren natürlichen Schlafrhythmus und startet am nächsten Tag noch müder.

Lebensmittel, die Energie spenden

Früher schworen unsere Vorfahren auf einfache, natürliche Lebensmittel, die ihnen Kraft für die täglichen Aufgaben gaben. Heute bestätigt die Wissenschaft, dass sie sehr klug waren.

Vollkorngetreide – geben Energie langsam ab

Hafer, Gerste, Hirse, Quinoa – all diese alten Getreidesorten enthalten komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die eine schrittweise Energiefreisetzung ermöglichen. Das bedeutet, dass euer Blutzucker nicht wie ein Springball hüpft, sondern die Energie gleichmäßig über den Tag verteilt spürbar bleibt.

Laut Untersuchungen aus dem American Journal of Clinical Nutrition verringert der Konsum von Vollkornprodukten das Gefühl von Müdigkeit um ganze 26 % im Vergleich zu raffinierten Kohlenhydraten.

Wasserreiches Obst – natürlicher Drink für den Körper

Wenn ihr hydratisiert und voller Energie bleiben wollt, greift zu Obst wie Äpfeln, Wassermelonen, Heidelbeeren und Erdbeeren. Sie enthalten nicht nur viel Wasser, sondern sind auch reich an Antioxidantien, die eure Zellen vor Schäden schützen.

Noch interessant: Studien zeigen, dass der Verzehr von mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse pro Tag das Risiko für Herzkrankheiten um bis zu 31 % senkt.

Nüsse – natürliche Kraftquelle

Eine Handvoll Walnüsse, Mandeln oder Haselnüsse können Wunder wirken. Nüsse sind voll mit gesunden Fetten, Proteinen und Ballaststoffen. Außerdem sind sie eine hervorragende Quelle für Eisen und Omega-3-Fettsäuren, die die Funktion von Gehirn und Herz stärken.

Zum Beispiel: Bereits 30 Gramm Mandeln decken etwa 20 % des Tagesbedarfs an Magnesium, einem Mineralstoff, der für die Energieproduktion entscheidend ist.

Linsen – ein versteckter Schatz

Linsen, die bei uns oft zu Unrecht übersehen werden, sind ein wahrer kleiner Schatz an Nährstoffen. Eine Tasse gekochte Linsen enthält fast 18 Gramm Protein und 15 Gramm Ballaststoffe. Sie sind außerdem reich an Eisen, was wichtig ist, weil ein Eisenmangel zu chronischer Müdigkeit führt.

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes sind Linsen besonders empfehlenswert, weil sie den Blutzuckerspiegel stabilisieren.

Lebensmittel, die Energie rauben

Wenn ihr euch trotz aller Bemühungen weiterhin müde fühlt, solltet ihr überprüfen, ob euch eure Ernährung vielleicht sabotiert.


  • Weißmehl und Zucker – schnell Energie, schneller Erschöpfung

    Brötchen, Krapfen, Schokocroissants – all das lässt den Blutzucker schnell steigen und gibt kurzzeitig ein Energiekick. Aber kurz darauf folgt ein rascher Abfall, was zu noch größerer Müdigkeit führt. Außerdem zeigen Studien, dass ein überhöhter Zuckerkonsum das Risiko für Entzündungen im Körper erhöht.
  • Fetthaltige Nahrung – Verdauungssystem auf dem Prüfstand

    Schwere, fettreiche Mahlzeiten sind wie Blei für euren Körper. Große Mengen Fett verlangsamen die Verdauung, was bedeutet, dass der Körper statt loszulegen Energie für die Verdauung verwendet. Studien haben gezeigt, dass nach einer fetthaltigen Mahlzeit die Konzentration für mehrere Stunden um ganze 20 % nachlässt.
  • Industriell verarbeitete Lebensmittel – der stille Kraftdieb

    Fertige Sandwiches, Snacks, Instant-Suppen – all diese Produkte sind voll versteckter Zucker, Salz und künstlicher Zusatzstoffe, die den Körper langfristig auszehren. Solche Lebensmittel liefern keine Nährstoffe, sondern nur leere Kalorien, was zu Müdigkeit und schlechter Stimmung führt.
Lasst eure Energie natürlich und dauerhaft sein

Die Natur hat uns schon immer alles geboten, was wir für ein energiereiches Leben brauchen. Wasser, einfache vollwertige Nahrung, etwas Bewegung und ein moderater Kaffeegenuss – das sind die Schlüssel zur Kraft, die nicht mitten am Tag erlischt. Wenn ihr auf euren Körper hört, ihm den richtigen Treibstoff gebt und für regelmäßige Bewegung sowie Schlaf sorgt, werdet ihr erleben, wie sich das Leben verändert. Und das Schönste daran: Diese Rückkehr zur Natur und zu den echten Werten ist für jeden zugänglich.
 
Energiequelle Wasser
 
Regelmäßige Ernährung für Energie
 
Wichtigkeit von gesunden Kohlenhydraten
 
Nutzen von Kaffee in Maßen
 
Natürliche Kraftquellen: Nüsse, Obst, Linsen
 





Rundum gesund - RSS
Copyright (c)
Rundgesund.com
Februar 2015
π Kontakt:
info@rundgesund.com
Über uns   |   Facebook Rundum Gesund - Seitenanfang