Datum: 21. APR 26 - GUT ZU WISSEN
Sind Fette wirklich die einzige Hoffnung auf Erlösung?
Dass Kohlenhydrate unsere Gesundheit schädigen, wissen wir, doch ... Sind Fette wirklich der Erlöser, der uns von allen Krankheiten befreien wird?

Unsere Vorfahren hatten oft keine anderen Lebensmittel zur Verfügung und waren gezwungen, eine Keto-Diät einzuhalten. Sie aßen nur das, was in der Nähe wuchs und was sie fangen konnten. Die Entwicklung der Zivilisation brachte leider auch Zivilisationskrankheiten: Fettleibigkeit, Diabetes, Karies, Rheumatismus, Autismus, Alzheimer-Krankheit, Onkologie ...

In Russland entstand eine interessante These, warum die Pepsi-Generation Krankheiten hat, die ihren Eltern unbekannt waren. Was steckt dahinter?

Mitte des letzten Jahrhunderts veröffentlichte die Amerikanische Herzgesellschaft eine Studie, in der das Auftreten von Arteriosklerose und Fettleibigkeit den Fetten zugeschrieben wurde. Diese Theorie führte zu fettreduzierten Produkten, aber mit hohem Anteil an Kohlenhydraten. Die Lebensmittelindustrie unterstützte diese Erkenntnis gerne, weil das mehr verarbeitete Lebensmittel bedeutete. Weil die Menschen trotzdem weiter hungrig waren, stieg der Umsatz – und damit der Gewinn.

Heute wissen wir, dass die Dinge komplexer sind. Schädlich sind nur einfache Fette, komplexe hingegen nicht. Mehr noch! Wegen des Mangels an Fetten sind Fette heute sogar erwünscht und gesund. Die Krankheiten, die vor einem halben Jahrhundert registriert wurden, sind heute beherrschbar und gar nicht so schlimm wie die modernen. Gerade deshalb kehren wir als Gesellschaft wieder zu den Fetten zurück.

Der Unterschied zwischen Keto und LCHF

Ketose ist ein Prozess, bei dem der Körper nicht genug Kohlenhydrate hat, um sie als Energiequelle zu nutzen. Statt Glukose als Hauptbrennstoff nutzt der Stoffwechsel Fette und produziert in der Leber Ketone, die dem Körper als Energiequelle dienen.

Grundsätzlich basieren beide Ernährungsweisen auf der Reduktion der Kohlenhydratzufuhr, dennoch gibt es Unterschiede. LCHF basiert auf einer geringeren Dosierung, erlaubt aber auch Tage, an denen man „sündigt“. Die Keto-Diät befürwortet den Verzehr von mehr Proteinen. Beim LCHF erreicht man den Zustand der Ketose nur in bestimmten Momenten, wie bei schwerem Training, Fasten oder sogar während des Schlafs, da die Kohlenhydratzufuhr zu hoch ist, um einen dauerhaften ketogenen Zustand zu erhalten.

Die Strenge bei der Einnahme eines bestimmten Prozentsatzes an Mikronährstoffen stellt den entscheidenden Unterschied zwischen beiden Diäten dar. Die Keto-Diät ist also mehr als nur achtsames Essen (LCHF), sondern ein Stoffwechselzustand, der sogar messbar ist.

Der Zustand der Ketose ist nicht leicht zu erreichen, denn dazu ist eine drastische Reduzierung der Kohlenhydrataufnahme nötig, der gesamte Prozess dauert üblicherweise 2 bis 4 Tage, bei manchen sogar länger als eine Woche. Immer häufiger entstehen weltweit (vor allem im Osten) Kliniken, die therapeutische Ketose anwenden – damit behandeln sie Epilepsie, Autismus, Parkinson- und Alzheimer-Krankheit, Schizophrenie, Panikattacken, Multiple Sklerose, Unfruchtbarkeit und natürlich auch Fettleibigkeit. Interessant ist auch der russische Arzt Vasilij Generalov, derzeit der einzige, der sich mit metabolischer Krebstherapie beschäftigt. Er ist davon überzeugt, dass man mit der Keto-Diät das Fortschreiten von Tumoren aufhalten kann. Die offizielle Medizin erkennt Generalovs Vorgehen nicht an, aber die russische Medizin hindert ihn zumindest nicht daran. Die Resultate sprechen für sich.

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Das Buch von Generalov Keto-Diät. Sie dürfen Fette essen! hat weltweit viel Aufsehen erregt. Vor allem wegen der Kontroversen ...

In Kartoffeln, Getreide, Soja, Hülsenfrüchten und natürlich in industriell verarbeiteten Lebensmitteln befinden sich sogenannte harte Kohlenhydrate, die im Körper Autoimmunprozesse auslösen. Zu den gefährlichsten gehören Gluten (am meisten in Weizen) und Kasein (Milch), die als größte Autoimmunsprovokateure gelten. Beide sollten sofort aus der Ernährung ausgeschlossen werden.

Alle Hormone, die für die Funktion des Organismus notwendig sind, werden aus Cholesterin synthetisiert, das wir mit der Nahrung aufnehmen. Ohne Cholesterin droht uns ein hormonelles Ungleichgewicht, was sehr gefährlich sein kann.

Alle pflanzlichen Lebensmittel enthalten Lektine, die sehr giftig sind, besonders wenn sie unreif sind. Pflanzen schützen sich mit Lektin, wir aber essen das bedenkenlos. Alle Pflanzen sind giftig, weil sie den Magen und die Verdauung stören. Generalov hat weltweite Empörung ausgelöst mit der Aussage, Vegetarismus sei der Weg zur Onkologie (Krebsmedizin).

Was soll man überhaupt essen?

Generalov ist der Meinung, dass jeder die Lebensmittel, die ihm schaden, aus der Ernährung entfernen sollte. Zum Glück sind wir so verschieden, dass nicht jedem die gleichen Sachen schaden oder nutzen. Jeder muss die Ernährung finden, die ihm entspricht. Deshalb hat er diese Empfehlungen aufgestellt: {-14915}Lebensmittel, die wir essen sollten:




  • tierische Fette: Unterhautfett, Schmalz, jegliches fettes Fleisch, Innereien, fette Fische, Eier.

  • Fleischbrühen.

  • Milchprodukte mit hohem Fettgehalt: Ghee, saure Sahne, Quark, Mascarpone, gereifter Käse, Sahne.

  • pflanzliche Öle: Kokosöl, Olivenöl, Senföl und Avocadoöl.

  • nicht-stärkehaltiges Gemüse: Gurken, Kürbisse, Zucchini, Lauch, Spargel, Blattsalat, Spinat.

  • Gemüse und Pilze mit niedrigem Kohlenhydratgehalt: Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kürbis, Auberginen, Paprika, Tomaten, Sellerie, Zwiebeln, Pilze.

  • Nüsse, Samen, Beeren.


{-14915}Lebensmittel, die wir nicht essen sollten:
  • Produkte aus Mehl und Gebäck.

  • Zucker, alle Süßigkeiten und Naschwaren.

  • Getreide und Getreideprodukte.

  • Wurstwaren und Fleischhalbfabrikate.

  • stärkehaltiges Gemüse, Obst und Trockenfrüchte.

  • fettarme Milchprodukte und Schmelzkäse.

  • süße alkoholische und alkoholfreie Getränke.

  • Bohnen und Soja.

  • Fertigsaucen und Mayonnaise.
 
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Februar 2015
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