Datum: 1. APR 26 - GUT ZU WISSEN
Haben auch Sie Kopfschmerzen nach frittiertem Essen?
Viele Menschen klagen über unerträgliche Kopfschmerzen, aber nur wenige sind aufmerksam genug, um selbst zu erkennen, dass ihnen frittiertes Essen schadet. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Millionen Menschen weltweit essen frittierte Speisen, die am beliebtesten als Nachmittagssnack sind. Sie sind nicht immer warm, aber immer sehr fettig. Weniger bekannt ist, dass frittierte Speisen Risiken für die Entwicklung von Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Übergewicht mit sich bringen. Nur wenige wissen jedoch, dass frittierte Speisen auch Kopfschmerzen verursachen können.

Das Öl, das wir am häufigsten zum Frittieren verwenden, ist eine reichhaltige Quelle von Transfetten (ja, das sind jene Fette, die in weiten Teilen Europas verboten sind – seit einigen Jahren auch bei uns). Transfette bilden sich durch den Prozess der Hydrierung von pflanzlichem Öl. Hersteller nutzen Hydrierung, um die Haltbarkeit zu verlängern; Transfette verbessern zudem vor allem bei tierischen Produkten den Geschmack.

Tatsächlich sind Transfette schlechte Fette, die den Cholesterinspiegel im Blut erhöhen. Diese Fette können die Arterien verstopfen (die Hauptgefäße, durch die das Blut zum Herzen fließt). Sind die Arterien blockiert, bekommen die lebenswichtigen Organe – darunter besonders das Gehirn – nicht genug Sauerstoff, welcher ihnen Energie liefert. Konkret entsteht, wenn die Zentren im Gehirn nicht ausreichend Sauerstoff erhalten, zunächst Schwindel, gefolgt von Kopfschmerzen.

Natürlich bedeutet die Ansammlung von Cholesterin, die beim Frittieren entsteht, eine größere Belastung fürs Herz, das sich schwerer damit tut, das Blut durch den Körper zu pumpen. Deshalb kommt es häufiger zu Herzrhythmusstörungen und Herzversagen, und das Risiko eines Schlaganfalls steigt ebenfalls. All diesen Krankheiten gehen meist Kopfschmerzen voraus.

Noch heute finden wir die meisten Transfette in Keksen, verarbeiteten Tiefkühlgerichten zur schnellen Zubereitung, Snacks (besonders Chips), Fast Food, Kaffeesahne und Margarine ...

Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) verbietet zwar Transfette, dies gilt jedoch nur für Produkte, die mehr als 1 % dieser Fette enthalten.

Tatsache ist, dass wir auf diese Fette nicht ganz verzichten können, deshalb ist es am besten, frittiertes Essen nicht zu essen und stattdessen lieber mehr frisches Gemüse, Fisch und Nüsse zu essen.
 
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Februar 2015
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