Industriell verarbeitete und bearbeitete Nahrungsmittel sind sehr lecker und es ist schwer, ihnen zu widerstehen. Natürlich sprechen wir von Würsten, Chips, Crackern und ähnlichen Speisen; solche Lebensmittel sind für Kinder ebenso unwiderstehlich wie für Männer und Frauen. (Fast) niemand kann ihnen widerstehen.
Das Experiment wurde an der amerikanischen Universität Yale durchgeführt. Man sammelte 206 Befragte und zeigte ihnen zunächst Fotos verschiedener Lebensmittel. Die Teilnehmer sollten die Produkte auf den Bildern bewerten und den Kaloriengehalt schätzen.
Anschließend wurden alle Teilnehmer mit eben diesen Produkten bewirtet, und drei Stunden später wurden sie mit einem Tomographen gescannt (bei uns bekannt als CT-Scanner).
Dann erhielt jeder dieselbe und begrenzte Geldmenge, die für einen fiktiven Lebensmitteleinkauf am nächsten Tag ausgegeben werden musste. Während der Auswahl misst man bei allen die Gehirnaktivität. Und hier gab es eine dramatische Wendung.
Die Studienteilnehmer gaben ihr Geld am häufigsten für Nahrungsmittel mit ungesättigten Fetten und hohem Kohlenhydratanteil aus. Fast immer handelte es sich um verarbeitete Produkte. Das Schockierendste war jedoch, dass bei allen das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert wurde. Je mehr solcher Speisen sie wählten, desto öfter belohnte das Gehirn sie für diese Entscheidung.
Auf der anderen Seite: Gesunde, natürliche und frische Nahrung führte bei keinem einzigen Teilnehmer zu einer solchen Belohnung.
Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht in einer attraktiven Verpackung war?!












