Am Institut für Gesunde Ernährung der Universität Olsztyn in Polen hat Dr. Radoslaw Kowalski eine detaillierte Analyse von gebratenen Fischgerichten durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass Omega-3-Fettsäuren schnell oxidieren und sich in Kohlenhydrate und sogar langkettige mehrfach ungesättigte Fette umwandeln, die für unseren Körper sogar giftig sind.
Wichtig ist zu betonen, dass er nicht nur gebratenen Fisch untersucht hat, sondern auch Tintenfisch, Garnelen und andere Meeresfrüchte.
Am Ende seines Berichts erwähnt Dr. Kowalski zwei Rezepte:
- Gegrillter Fisch ist das Gebiet der fettreichen Fische (Karpfen, Makrele, Lachs, manchmal auch Forelle). Beim Grillen ist es wichtig, dass der Fisch die ganze Zeit feucht bleibt (man muss ihn mit Wasser übergießen), denn nur so behält er einen Teil seiner Nährstoffe.
- Der beste Fisch ist gekochter Fisch, die meisten Vitamine und Nährstoffe enthält jedoch Fischsuppe, wenn sie richtig zubereitet wird. In die Fischsuppe sollte man etwas Zucker geben, weil er die Fettsäuren bei hohen und niedrigen Temperaturen stabilisiert. Die Suppe sollte auch Ingwer und Knoblauch enthalten, die den Geschmack verbessern und dem Fisch helfen, seine Nährstoffe und auch den Geschmack zu behalten. Am Ende ist es immer gut, ein paar Tropfen Sojasauce hinzuzufügen, die viele freie Aminosäuren und Vitamine enthält. Weitere Zusätze nach Belieben.
Dr. Kowalski schlägt ebenfalls vor, dass Fisch zumindest einmal pro Woche bei Kindern auf dem Speiseplan stehen sollte (wissenschaftlich ist bewiesen, dass Omega-3 aus Fisch die Intelligenzentwicklung bei Kindern beeinflusst) und zweimal pro Woche bei älteren Menschen, besonders bei denen, die an Alzheimer leiden. Fisch ist nämlich eine ausgezeichnete Quelle für Proteine und Lipide.
Wenn wir aber über Fisch sprechen, dürfen wir rohen Fisch nicht außer Acht lassen. Es stimmt zwar, dass solcher Fisch am gesündesten ist, leider enthält er aber am meisten Schwermetalle (besonders solchen aus Fischzuchten), es besteht außerdem eine große Gefahr von Parasiten. Zum Beispiel: Die Larve des Bandwurms ist so widerstandsfähig, dass sie sogar Temperaturen bis zu -80 Grad Celsius übersteht. Nur wirklich, wirklich tiefgefrorener Fisch wäre sicher vor Parasiten. Da wir aber in der Praxis wissen, dass das kaum möglich ist, müssen Sie sehr vorsichtig sein, wenn Sie rohen Fisch essen. Achten Sie dabei besonders auf die Herkunft.
Und noch etwas … Zu viel Fisch ist ebenfalls nicht gut. Eine andere Untersuchung, die von Engländern durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass der tägliche Fischkonsum schädlich sein kann. Schon nach einer Woche Monodiät mit Fisch kann es zu schwerwiegenden Störungen des Immun- und Stoffwechselsystems kommen.












