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Datum: 1. FEB 26 - GUT ZU WISSEN
Seltsame Diät: Leinöl und Quark
Noch eine Lebensmittelkombination, die von Pharmazeuten in Vergessenheit geraten ist, die wir jetzt aber wiederentdecken – uralte Volksweisheit

Seit die deutsche Biochemikerin Johanna Budwig im Jahr 1951 erstmals Leinsamen zur Behandlung von Krebs verwendete (sie nutzte Samen und Öl), begann dessen Anwendung zurückzugehen. Es war mehr als offensichtlich, dass ein einfaches Heilmittel gegen eine schwere Krankheit nicht im Interesse des Kapitals lag.

Lein galt bis vor Kurzem nur als Industriepflanze, doch zahlreiche Studien über seine Heilkraft (darunter auch klinische Studien) zeigen, dass Lein über 50 Jahre zu Unrecht vernachlässigt wurde. Heute erkennt auch die Schulmedizin an, dass man mit Leinsamen und Leinöl Verstopfung, Bauchbeschwerden, Atemprobleme, Halsschmerzen, Ekzeme, Menstruationsbeschwerden, Arthritis und natürlich viele Krebsarten behandeln kann.

Leinöl besitzt die genannten heilenden Eigenschaften noch ausgeprägter. Darüber hinaus reguliert es Cholesterin, stärkt das Immunsystem, hat einen hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure, viele Omega-3-Fettsäuren ...

Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied zwischen dem Öl und den Samen. Die Samen enthalten nämlich Lignane – Verbindungen, die antiöstrogen wirken, was bedeutet, dass sie die Entwicklung von Krebszellen hemmen. Zum Vergleich: In Leinsamen befinden sich 300.000 Lignanmikroorganismen pro 100 Gramm Samen, an zweiter Stelle stehen Sesamsamen mit 20.000 Mikroorganismen, und Rotwein, der ebenfalls ein guter Antioxidant ist, enthält nur 91 Mikroorganismen.

Leinöl enthält keine Lignanverbindungen, hat dafür aber deutlich stärkere andere Wirkungen. Eine davon ist, dass es die Entstehung von Krebszellen verringert. Leinöl sollte man am besten gleich bei ersten Beschwerden einnehmen, weil es die Energienutzung optimiert und die Zellerneuerung anregt. Es enthält viele Phospholipide, die die Zellmembranen erneuern und die Funktion der Nervenzellen verbessern.

Eine fünfzig Jahre alte Geschichte

Vor etwa einem Jahrzehnt stieß der Onkologe und Kardiologe Dr. Dan C. Roehm beim Durchsehen eines Archivs auf Notizen von Budwig. Eine Gruppe von Patienten, die auf eine Krebsoperation warteten, behandelte er nach Budwigs Rezept, und das Ergebnis überraschte ihn. Roehm, der bisher sechsmal für den Nobelpreis nominiert war, schrieb in seinem Blog: Diese Diät ist eine der erfolgreichsten Krebstherapiediäten der Welt.

Was ist also das 50 Jahre vergessene Geheimnis?

Geben Sie in eine Tasse frischen Quark (es können auch Joghurt oder Kefir sein) 2 bis 5 Esslöffel Leinöl, 1 bis 3 Esslöffel gemahlene Leinsamen (wenn Sie sie mit einer Kaffeemühle mahlen, mahlen Sie sie nicht zu lange, da sie sonst durch die Wärme oxidieren können) und einen Esslöffel Honig.

Das sollte man anstelle des Frühstücks essen (mindestens 2 Stunden vor der nächsten Mahlzeit), während der Diät sollte auch Zucker stark eingeschränkt werden (am besten komplett darauf verzichten).

Für Leinöl und -samen gilt: sie müssen richtig gelagert werden (kühl, dunkel und trocken). Budwig rät ebenso von tierischen Fetten, Mayonnaise, Butter, Margarine ab und empfiehlt viel Obst und Gemüse sowie tagsüber warmen Minz- oder Hagebuttentee.

Dr. Budwig sagte 1967 in einem Radiointerview: Auch bei Patienten, bei denen eine Operation nicht erfolgreich war, ist es möglich, mit der Diät in 90 % der Fälle innerhalb weniger Monate volle Gesundheit wiederherzustellen.
 
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Februar 2015
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