1. Niedriger Vitamin-D-Spiegel Auch wenn es Ihnen vielleicht nicht wichtig erscheint – ein niedriger Vitamin-D-Spiegel, der länger anhält (es reichen auch schon ein paar Wochen), verursacht schwere Schäden am Herz-Kreislauf-System. Es kann zu Diabetes, Multipler Sklerose oder sogar zu bestimmten Krebsarten kommen. Vitamin D hilft nämlich bei der Aufnahme von Kalzium, was wiederum schlecht für die Knochen ist, wenn es fehlt. Das Gute daran ist, dass sich dieses Defizit einfach beheben lässt: Schon eine halbe Stunde Spaziergang pro Tag reicht und der Körper produziert die nötige Menge Vitamin D selbst. Im Winter kann man auch mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen.
2. Schilddrüsenprobleme Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel und viele andere wichtige Prozesse im Körper. Wenn die Schilddrüse zu wenig arbeitet und dadurch zu wenige Hormone produziert, kann der Körper nicht richtig funktionieren. Das nennt man Hypothyreose. Die Symptome sind Müdigkeit, ständiges Frieren, häufige Schläfrigkeit und Antriebslosigkeit. Das Problem ist, dass diese Symptome oft keiner Krankheit zugeschrieben werden, sondern als normale Folge von stressiger Arbeit abgetan werden. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann aber auch Herzerkrankungen, erhöhten Cholesterinspiegel, Unfruchtbarkeit, Depressionen, Nervenschäden usw. verursachen. Wenn Sie vermuten, dass Ihre Schilddrüse nicht richtig arbeitet, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Ab dem 35. Lebensjahr wird empfohlen, alle 5 Jahre die Schilddrüsenfunktion kontrollieren zu lassen.
3. Typ-2-Diabetes Wenn Ihr Körper nicht genug Insulin produziert, um Glukose aufzuspalten, ist Ihre Gesundheit stark gefährdet. Die Bauchspeicheldrüse, die hierbei stark belastet wird, verlangsamt sich im Laufe der Zeit und im schlimmsten Fall versagt sie. Ein Mangel an Insulin im Blut kann die Augen, das Herz, die Nieren, das Nervensystem schädigen ... Wenn Sie übergewichtig sind und in Ihrer Familie Diabetes vorkommt, sollten Sie ab dem 45. Lebensjahr sehr auf Ihre Ernährung achten.
4. Bluthochdruck Bluthochdruck oder Hypertonie tut nicht weh. Viele leben damit, ohne überhaupt zu wissen, dass sie ein Problem mit dem Blutdruck haben. Mögliche Folgen sind Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen ... Sie können Ihren Blutdruck beeinflussen, beispielsweise indem Sie jeden Abend 60 Gramm dunkle Schokolade essen. Hoher Blutdruck ist nämlich die Folge vieler unterschiedlicher Faktoren – auch Stress.
5. Anämie Mit den Jahren sinkt die Zahl der roten Blutkörperchen im Blut allmählich. Die Symptome sind sehr subtil (gelegentliche Müdigkeit) und werden meist gar nicht bemerkt. Rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff; bei Mangel kann es zu dauerhaften Organschäden kommen und das Risiko für Herzinfarkt steigt. Wenn Sie häufig müde sind und zusätzlich Darmprobleme sowie gelegentlich eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) haben, dann lassen Sie Ihr Blutbild überprüfen.












