Datum: 9. JAN 26 - GUT ZU WISSEN
Warum brauchen wir Magnesium und Magnesiumchlorid
Magnesium ist ein Mineralstoff, der zu Unrecht vernachlässigt wird, uns aber unter anderem Energie gibt, damit Zucker richtig abgebaut wird und nicht ins Blut gelangt …

Magnesium ist ein Mineral, das unser Körper unbedingt benötigt, da es ein wichtiger Bestandteil für das Funktionieren von 300 Enzymarten ist. Der menschliche Körper enthält 20 bis 30 Gramm Magnesium, davon befinden sich 60 % in den Knochen und 40 % im Weichgewebe. Es ist sehr wichtig, dass Frauen am Tag mindestens 300 mg und Männer 350 mg zu sich nehmen.
Woran erkennen wir, dass uns Magnesium fehlt? Es gibt mindestens fünf Symptome: Klingeln in den Ohren, Muskelkrämpfe, starker Herzschlag, Nierensteine und Gallensteine. Eine weitere Tatsache: Je abwechslungsreicher Ihre Ernährung ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen Magnesium fehlt. Denn Magnesium kommt sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln und auch im Wasser vor.
Zudem ist auch eine Überdosierung nicht gut, besonders nicht bei Patienten mit Nierenerkrankungen. Ansonsten verursacht zu viel Magnesium Durchfall, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Muskelschwäche und stark niedrigen Blutdruck.
Am meisten Magnesium findet man in Walnüssen (100 Gramm enthalten 144 mg) und Vollkorn-Weizenmehl (103 mg), andere Lebensmittel enthalten deutlich weniger (Bananen 28 mg, Spinat 26 mg, Rindfleisch 21 mg).
Und was ist mit Magnesiumchlorid?
Magnesiumchlorid wird meist durch das Verdampfen von Meerwasser gewonnen und ist unbedingt nötig zur Regulierung des Blutzuckers und des Blutdrucks, außerdem fördert es den Stoffwechsel.
Mit Magnesiumchlorid ist eine interessante Geschichte verbunden, die im Jahr 1985 Beno Jose Schorr, ein brasilianischer Priester sowie Professor für Physik und Biologie, aufgeschrieben hat. Als er 61 Jahre alt war, hatte ihn die Arthrose so stark getroffen, dass er fast gelähmt war. Von einem Jesuiten-Kollegen erfuhr er von der wundersamen Wirkung des Magnesiumchloridsalzes. Nach drei Wochen regelmäßiger Einnahme besserte sich Schorrs Gesundheit sichtbar, nach eineinhalb Monaten war von der Krankheit nichts mehr zu spüren.
Heute wissen wir, dass Magnesiumchlorid Kalzium entfernt, das sich auf den Knochen und Gelenken ablagert, und außerdem für eine bessere Durchblutung sorgt.
Wie bereitet man ein Getränk mit Magnesiumchlorid zu? Kochen Sie einen Liter Wasser auf und lassen Sie ihn abkühlen. Geben Sie 33 Gramm Magnesiumchlorid in eine Flasche und gießen Sie das abgekühlte, abgekochte Wasser darüber. Die Flasche gut schütteln, verschließen und an einen dunklen, kühlen Ort stellen (auch im Kühlschrank möglich). Wenn Sie bis zu 50 Jahre alt sind, ist es ratsam, täglich eine halbe Tasse zu trinken. Im Alter von 50 bis 70 Jahren reicht eine Tasse pro Tag, über 70 Jahren kann man morgens und abends jeweils eine Tasse trinken.
Die Liste der Krankheiten, die man auf diese Weise behandeln kann, ist ziemlich lang – sie beginnt mit Rückenschmerzen (Ischias, Kreuzschmerzen), Arthrose (Ablagerung von Harnsäure in den Gelenken), Problemen mit der Prostata (während der Behandlung darf man dreimal täglich eine Dosis nehmen – morgens, mittags und abends) und Krebs (Magnesiumchlorid verhindert die Vermischung gesunder und krebsartiger Zellen).
Und noch etwas: Bei der vorbeugenden Einnahme von Magnesiumchlorid muss man vorsichtig sein und die für Ihr Alter geeigneten, vorgeschriebenen Mengen einhalten. Für jede andere Behandlung sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
P.S. Wissen Sie, womit im Winter die Straßen gestreut werden? Mit Magnesiumchlorid. Natürlich unraffiniert. Und gesundheitsgefährdend, damit niemand auf die Idee kommt, seine heilende Wirkung zu testen.
 
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Februar 2015
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