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Eis zum Frühstück? Mit diesen Tricks wird die Kugel Eis zur sättigenden SommermahlzeitEis zum Frühstück? Mit diesen Tricks wird die Kugel Eis zur sättigenden SommermahlzeitEis zum Frühstück? Mit diesen Tricks wird die Kugel Eis zur sättigenden SommermahlzeitEis zum Frühstück? Mit diesen Tricks wird die Kugel Eis zur sättigenden SommermahlzeitEis zum Frühstück? Mit diesen Tricks wird die Kugel Eis zur sättigenden Sommermahlzeit


Datum: 14. AUG 26 - GESUND-&SCHÖNHEIT
Eis zum Frühstück? Mit diesen Tricks wird die Kugel Eis zur sättigenden Sommermahlzeit
Chiasamen, Nüsse und frisches Obst verwandeln klassisches Eis in einen nahrhafteren Snack, der länger satt macht als ein normales Dessert – und Eis hat eine unglaubliche, jahrhundertealte Geschichte.


Eis zum Frühstück? Mit diesen Tricks wird die Kugel Eis zur sättigenden Sommermahlzeit


Chiasamen, Nüsse und frisches Obst verwandeln klassisches Speiseeis in eine nährstoffreichere Zwischenmahlzeit, die länger satt machen kann als eine gewöhnliche Süßspeise – dabei blickt die Eiscreme auf eine erstaunliche, jahrhundertealte Geschichte zurück.



Ein Eisbecher zum Mittagessen, ganz ohne schlechtes Gewissen? Klingt nach einem Sommertraum – und ist mit den richtigen Zutaten gar nicht so abwegig. Wer seinem Speiseeis ein paar durchdachte Extras hinzufügt, kann daraus eine deutlich nahrhaftere Mahlzeit machen, die Vitamine, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß liefert. Das Ergebnis: ein erfrischender Genuss, der länger sättigt als ein herkömmliches Dessert und sich im Sommer sogar als leichter Ersatz für eine Milchmahlzeit eignet.



Eine Leserin unseres Portals erzählte uns kürzlich, wie sie an heißen Nachmittagen regelmäßig zu einer selbst „aufgewerteten" Kugel Eis mit Chiasamen und frischen Beeren greift, anstatt eine volle Mahlzeit zu kochen – und wie überrascht sie war, dass sie danach tatsächlich mehrere Stunden lang keinen Hunger verspürte. Genau solche Alltagserfahrungen zeigen, warum das Thema gerade jetzt, in der heißen Jahreszeit, für viele interessant ist.



Der Star der Aufwertung: Chiasamen


Das Beste, was Sie tun können, sind Chiasamen, die Sie unter das Eis mischen. Die kleinen schwarzen Körner gelten längst als eines der nährstoffreichsten Lebensmittel überhaupt: Sie liefern pflanzliche Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, Eiweiß, Calcium und Antioxidantien (Stiftung Gesundheitswissen). Für die enthaltene Alpha-Linolensäure, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure, ist sogar ein offizieller EU-Health-Claim zugelassen, wonach sie zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels beitragen kann, wenn täglich rund 2 Gramm davon aufgenommen werden (Scheunengut, Ratgeber Chiasamen). Wichtig zu wissen: Chiasamen quellen in Flüssigkeit stark auf und können so tatsächlich zu einem angenehmen Sättigungsgefühl beitragen – eine Wirkung, die viele Menschen aus eigener Erfahrung schätzen, auch wenn sie natürlich keine Diät oder ausgewogene Ernährung ersetzen. Wer sich für die traditionelle Verwendung von Chiasamen in Getränken interessiert, findet dazu auch bei uns spannenden Lesestoff: Natürlicher Energiedrink, der Wunder wirkt erzählt die Geschichte des traditionellen Chia-Getränks der Tarahumara und wie es zu neuer Popularität fand.



Eine Handvoll Nüsse für mehr Biss und mehr Nährstoffe


Das Eis wird noch nahrhafter und sättigender, wenn Sie beliebige andere Samen oder Nüsse untermischen. Cashewkerne, Haselnüsse, Walnüsse, sogar gesalzene Pistazien passen zu praktisch jedem Eisgeschmack und liefern zusätzlich gesunde Fette, Mineralstoffe und pflanzliches Eiweiß. Achten Sie dabei nur darauf, es nicht zu übertreiben, denn eine solche Mischung ist recht energiereich. Wer Lust hat, Nüsse auch auf andere kreative Art in den Speiseplan einzubauen, kann sich zum Beispiel an unserem Rezept für selbstgemachte Haselnussmilch versuchen.



Zum Schluss: frisches oder getrocknetes Obst


Und zuletzt das Obst. Es kann frisch oder getrocknet sein. Schneiden Sie es nach Möglichkeit in möglichst kleine Stücke – so lässt es sich leichter untermischen, und der Geschmack wird runder und intensiver. Beeren, Mango- oder Pfirsichstückchen sorgen zusätzlich für natürliche Süße, Vitamine und Farbe im Eisbecher.



Eine königliche Geheimniskrämerei: Die Geschichte des Eises


Noch etwas Interessantes am Rande: Speiseeis, wie wir es heute kennen, geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Als Henrietta Maria, Enkelin der eisliebenden Katharina von Medici, 1625 den englischen König Karl I. heiratete, brachte sie ihren persönlichen Eiskonditor G{-15447}rard Tissain an den englischen Hof mit. Der König war von der Süßspeise derart begeistert, dass er seinem Koch bei Todesstrafe verbot, das Rezept preiszugeben (UNITEIS e.V., Kurze Geschichte des Eises). Der Koch hielt sich offenbar daran – der König selbst lebte allerdings nicht mehr lange. Uns mag die Herstellung von Speiseeis heute selbstverständlich erscheinen, doch in einer Welt ohne Strom und ohne Kühlschränke war sie alles andere als einfach.



Kurz gesagt: Mit ein paar einfachen, bewussten Ergänzungen kann aus einer Kugel Eis eine überraschend ausgewogene und sättigende Sommerzwischenmahlzeit werden – ein kleiner, alltagstauglicher Trick, der Genuss und Nährstoffe miteinander verbindet.


 
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Februar 2015
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