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Aphten im Mund: Diese Hausmittel wirken wirklich – und diesen sollten Sie nicht blind vertrauenAphten im Mund: Diese Hausmittel wirken wirklich – und diesen sollten Sie nicht blind vertrauenAphten im Mund: Diese Hausmittel wirken wirklich – und diesen sollten Sie nicht blind vertrauenAphten im Mund: Diese Hausmittel wirken wirklich – und diesen sollten Sie nicht blind vertrauenAphten im Mund: Diese Hausmittel wirken wirklich – und diesen sollten Sie nicht blind vertrauen


Datum: 8. AUG 26 - GESUND-&SCHÖNHEIT
Aphten im Mund: Diese Hausmittel wirken wirklich – und diesen sollten Sie nicht blind vertrauen
Propolis, Salbeitee und eine Spülung mit Salzwasser gehören zu den am häufigsten empfohlenen natürlichen Mitteln gegen schmerzhafte Aphten im Mund. Dieser Beitrag ordnet ein, was davon nach aktuellem Kenntnisstand tatsächlich Linderung bringen kann..

Ein plötzliches Stechen beim Kauen, ein brennendes Gefühl an der Wangeninnenseite – und dann dieser kleine, aber überraschend schmerzhafte weiße Fleck. Fast jeder kennt dieses Gefühl aus eigener Erfahrung: Aphten treten oft genau dann auf, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann, kurz vor einem wichtigen Termin oder mitten in einer stressigen Woche. Wer schon einmal eine hartnäckige Aphte hatte, weiß: Auch wenn die Fläche winzig ist, kann der Alltag – vom Essen bis zum Sprechen – spürbar beeinträchtigt sein.



Warum man Aphten nicht einfach ignorieren sollte



Aphten, umgangssprachlich manchmal auch als Mundfäule oder kleine Geschwüre bezeichnet, sind schmerzhafte Läsionen der Mundschleimhaut. Nach Angaben von Cleveland Clinic sind sie zwar in der Regel harmlos, können den Alltag aber deutlich einschränken, insbesondere wenn dadurch das Kauen erschwert wird. Wird weniger oder hastiger gegessen, kann sich das laut Cedars-Sinai auch auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken – ein Grund mehr, diesen scheinbar kleinen Beschwerden Aufmerksamkeit zu schenken.



Aphten treten oft im Zusammenhang mit einer bestehenden Erkrankung auf und neigen dazu, wiederzukehren, was zusätzlich belastend sein kann. Laut dem Patientenportal der AOK heilen die meisten Aphten innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab. Halten sie deutlich länger an, treten besonders häufig auf oder kommen Symptome wie geschwollene Lymphknoten oder Mundgeruch hinzu, wird empfohlen, ärztlichen oder zahnärztlichen Rat einzuholen.



Die Rolle der Ernährung



Eine erste, einfache Regel: möglichst wenig Lebensmittel mit niedrigem pH-Wert essen – gemeint ist hier der Säuregehalt, nicht der Geschmack – und stattdessen reichlich Kräutertee trinken. Auch Alkohol, Zitrusfrüchte, Kaugummi und Essig können die gereizte Schleimhaut zusätzlich belasten und sollten während der Heilungsphase eher gemieden werden.



Was in der Apotheke helfen kann



In Apotheken gibt es verschiedene Präparate gegen Aphten, etwa Gel-Pflaster wie Urgo Aphtes, mit denen viele Anwenderinnen und Anwender gute Erfahrungen berichten. Propolis, das Bienenharz, gilt vielen als naturnahe Alternative – wichtig ist hier vor allem die Qualität des Produkts.



Was steckt wissenschaftlich dahinter? Propolis wird eine antibakterielle, antivirale und pilzhemmende Wirkung nachgesagt und es wird bereits seit der Antike zur Wunddesinfektion eingesetzt. Seriöse Quellen wie das Portal gesundheit.de weisen allerdings darauf hin, dass die Wirkung beim Menschen bislang nicht ausreichend in klinischen Studien belegt ist – die meisten positiven Effekte wurden bisher unter Laborbedingungen beobachtet. Wer Propolis ausprobieren möchte, sollte das also eher als ergänzende, traditionell genutzte Maßnahme betrachten und nicht als Ersatz für ärztlichen Rat.



Spülen, gurgeln, lindern



Neben Präparaten aus der Apotheke können auch Mundspülungen und ein Schluck warmes Salzwasser, das man einige Zeit im Mund behält, Beschwerden lindern. Diese einfache Methode wird auch von verschiedenen Gesundheitsportalen wie legeartis.de als schonende Erste-Hilfe-Maßnahme bei wunden Stellen im Mund empfohlen.



Schwarzer und grüner Tee gelten als reich an Tanninen, denen man antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften nachsagt. Wichtig dabei: den Tee erst abkühlen lassen, bevor man damit den Mund spült – oder ihn einfach trinken.



Salbeitee: eines der beliebtesten Hausmittel



Salbei gehört zu den am häufigsten genannten Pflanzen bei Beschwerden im Mundraum. Auch das Fachportal PhytoDoc nennt Salbei neben Kamille, Myrrhe und Propolis als eine der Heilpflanzen, die aufgrund ihrer adstringierenden – also zusammenziehenden – Wirkung traditionell bei Aphten eingesetzt werden.



Für einen Salbeitee übergießt man zwei Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn abkühlen. Ein Hinweis zur Vorsicht: PhytoDoc weist darauf hin, dass Salbei nicht über längere Zeit oder in zu hoher Dosierung angewendet werden sollte, da dies unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann.



Auch Kamillentee und Thymiantee werden häufig empfohlen, da beide entzündungshemmend wirken sollen und die Heilung gereizter Mundschleimhaut unterstützen können.



Wann sollte man zum Arzt?



Die meisten Aphten sind harmlos und heilen von selbst. Bleiben Beschwerden jedoch länger als zwei bis drei Wochen bestehen, treten sie ungewöhnlich häufig auf oder kommen weitere Symptome hinzu, ist laut Cedars-Sinai und AOK ein Arztbesuch ratsam, um andere Ursachen auszuschließen. Auch mehr zum Thema finden Interessierte im Überblicksartikel von InformedHealth.org (NCBI).



Übrigens: Auch andere pflanzliche Hausmittel werden traditionell zur Unterstützung der Mundgesundheit eingesetzt. So wird etwa Erdbeerblättertee wegen seiner Eigenschaften beim Gurgeln bei Die wunderbaren Eigenschaften von Erdbeerblättern auf Rundgesund.com genannt.


 
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Februar 2015
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