Ohrensausen
Pfeifen in den Ohren, gelegentlich schlechteres Hörvermögen, vielleicht kommt es vor, dass Sie Ihren eigenen Herzschlag hören? All dies sind Anzeichen, die bei Magnesiummangel auftreten. Zunächst erscheinen sie gelegentlich und für kurze Zeit, doch wenn der Mangel weiter besteht, kann man im Extremfall sogar taub werden.
Krämpfe in den Beinen und geschwollene Knöchel
Geschwollene Beine sind Symptome, die bei vielen Krankheiten auftreten, werden sie jedoch von Muskelkrämpfen begleitet, ist dies fast sicher wegen Magnesiummangel. Magnesiumkrämpfe treten auch während des Schlafs auf.
Starker Herzschlag
Starkes Herzklopfen, Druck in der Brust und Unwohlsein sind ebenfalls Zeichen eines Magnesiummangels. Eine Herzrhythmusstörung kann sich sogar zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt entwickeln.
Nieren- und Gallensteine
Viele denken, dass Steine nur durch zu viel Kalzium entstehen, doch einer der Gründe ist auch Magnesiummangel. Magnesium verhindert nämlich die Entstehung von Steinen, es kann sie sogar auflösen.
Wo findet man Magnesium?
Am meisten Magnesium enthalten grüne Blattgemüse. An zweiter Stelle stehen Mandeln, Cashews, Erdnüsse, Walnüsse ... Bei den Fischen enthalten Forellen am meisten Magnesium, unter den Hülsenfrüchten sind es Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Erbsen und Saubohnen. Von den Früchten werden Avocado, Bananen, Feigen, Backpflaumen, Rosinen empfohlen. Nicht zu vergessen sind auch Milchprodukte und natürlich dunkle Schokolade.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Auch zu viel Magnesium kann schädlich sein, deshalb ist jedes Übermaß schlecht. Außerdem hängt die optimale Menge von verschiedenen Faktoren ab (Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Alkoholkonsum ...). So reichen zum Beispiel für Kinder 170 Milligramm, für Männer hingegen 350 Milligramm.























